Die Firma Fressnapf sorgt derzeit erneut für Aufregung auf Facebook. In einer Nachricht warnen Nutzer vor gefälschten Futterproben, die im Namen von Fressnapf versendet werden. Zudem geht das Gerücht um, dass diese Futterproben vergiftet seien. Was ist da dran? In unserem Ratgeber findet ihr die wichtigsten Informationen.

Hoaxes auf Facebook.

Fressnapf: Erneut Warnungen vor vergiftetem Tierfutter

Update vom 04. 05. 2016

Der Tierfutter-Hersteller Fressnapf sorgt derzeit wieder für Aufregung in den sozialen Medien: Anfang März 2016 gab es schon einmal Gerüchte, dass vergiftetes Tierfutter von Fressnapf im Umlauf sei - jetzt tauchen erneut Warnungen vor Fressnapf auf Facebook und Co. auf.

Das Interessante dabei: Es gibt eigentlich keinen Anlass für die Warnung. Der Hersteller Fressnapf gab schon beim ersten Mal bekannt, dass bislang keine Beweise dafür gefunden wurden, dass tatsächlich vergiftetes Tierfutter der Firma existiere. Wie so häufig im Internet gehen solche Hinweise leider allzuoft unter: Gerüchte und Vermutungen verdichten sich schnell zu Gewissheiten und erreichen per Facebook in kurzer Zeit ein Riesenpublikum - im Prinzip also Panikmache 2.0 mit den Mitteln des Internets.

Bei der jetzigen Warnung handelt es sich demnach also nicht um einen Hoax, andereseits gibt es aber auch keinerlei Hinweis, dass tatsächlich etwas an der Geschichte dran ist. Vermutlich handelt es sich eher um einen Kettenbrief, der jetzt wieder ausgegraben wurde, für kurze Zeit einen Riesentrubel auslöst und danach genauso schnell in Vergessenheit gerät.

via Mimikama

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Facebook: Fressnapf warnt vor gefälschtem Tierfutter

Ursprünglicher Artikel vom 03. 03. 2016

Besitzer eines Haustiers sind derzeit in heller Aufregung. In einer Nachricht auf Facebook teilte der Anbieter für Tierfutter mit, dass derzeit gefälschte Pakete mit Tierfutter im Namen des Unternehmens versendet werden.

Die Pakete würden hauptsächlich im Raum Hamburg verschickt, inzwischen habe man bereits Strafanzeige bei der Polizei Hamburg erstattet. „Uns erreichen zahlreiche Anfragen, ob an der Meldung zu Futterproben-Paketen, die im Namen von Fressnapf verschickt werden, etwas dran ist. Dieses Thema wird weiter verfolgt“ so ein Sprecher von Fressnapf.

Tierfutter von Fressnapf vergiftet?

Angeheizt wird die Nachricht zusätzlich durch die Vermutung, dass das Tierfutter von Fressnapf vergiftet sei. Auf Facebook werden inzwischen zahlreiche Nachrichten gepostet, die davor warnen, dass die Futterpakete Gift enthielten - klar, dass das Besitzer von Haustieren noch weiter verunsichert.

Bislang gibt es allerdings keinerlei Hinweise, dass das stimmt. Fressnapf schreibt zwar, „dass wir nicht garantieren können, dass das Futter nicht gesundheitsschädlich präpariert sein könnte - konkrete Anhaltspunkte für eine tatsächliche Vergiftung gibt es bislang aber nicht. Das Informations-Portal mimikama verschickte kürzlich eine entsprechende Anfrage an Fressnapf und erhielt folgende Antwort: Es gibt bisher keine Information ob das darin enthaltene Futter in irgendeiner Art manipuliert wurde.

Ob es sich bei der angeblichen Vergiftung der Fressnapf-Pakete nur um einen Hoax handelt oder tatsächlich etwas dran ist, lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht sagen. Theoretisch ist es zwar denkbar, dass Tierhasser die Pakete vergiften, andererseits ist es ebenso gut möglich, dass die Nachricht aufgebauscht wird und als Halbwahrheit durchs Netz geistert, ähnlich wie die Rauchmelder-Bande, die vor einiger Zeit für Aufregung in den sozialen Netzwerken sorgte.

Tierfutter von Fressnapf erhalten - Was tun?

Ganz gleich, ob die Pakete von Fressnapf vergiftet sind oder nicht - wer dieser Tage ein entsprechendes Paket erhält, sollte misstrauisch werden und den Inhalt nicht verfüttern. Fressnapf selbst rät dazu die Pakete bei einer Filiale abzugeben oder sich telefonisch mit dem Unternehmen in Verbindung zu setzen. „Wir bitten darum, solche Pakete unverzüglich bei einer Filiale abzugeben oder sich bei unserer Hotline 0800 - 1990 990 zu melden“, so eine Sprecherin von Fressnapf.