Habt ihr euch auch schon immer gefragt, was das kleine Wörtchen „Dito“ bedeutet? Dann solltet ihr weiterlesen. In dem folgenden Sprach-Ratgeber klären wir die Bedeutung von „Dito“, verraten euch, wann ihr das Wort einsetzen könnt und ergründen, woher das Wort stammt.

 

Ratgeber

Facts 
Mad Max Fury Road - Finaler Trailer englisch

Eine typische Situation in einem Gespräch: Person A gibt eine Meinung zum Besten, z.B. „Mann, den neuen Mad Max-Film fand ich richtig geil.“ Daraufhin Person B: „Dito“. Person A, die das Wort noch nie gehört hat, fragt sich jetzt: Was heißt das - „Mir doch egal“, „Du mich auch“? Oder handelt es sich um irgendeine neue, obskure Chat-Abkürzung? Die Antwort ist viel einfacher: „Dito“ bedeutet in diesem Fall einfach: „Das sehe ich genauso.“

Dito-Bedeutung – wann verwende ich das Wort?

Die Bedeutung von „Dito“ liegt also in einer Zustimmungs-Bekundung. Statt „Dito“ könnte man auch sagen „Gleichfalls“ oder „Ebenso“ – das klingt allerdings nicht so sophisticated. In gewisser Weise ähnelt „Dito“ dem Wort Kudos allerdings ist der Anwendungsbereich etwas spezieller: „Dito“ wird z.B. sehr oft verwendet, um eine Gefühlsäußerung, wie ein Kompliment oder einen Glückwunsch zu erwidern.

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65 Genies, die meinen: Wenn’s funktioniert, ist es nicht dumm!
  • „Ich wünsche dir alles Gute zum neuen Jahr!“ „Dito“.
  • „Ich will hiermit erklären, dass ich Dich liebe und bis in alle Ewigkeit vergöttern werde.“ „Dito“.
  • „Du kotzt mich an!“ „Dito“.

Wichtig ist dabei, dass das jeweilige Ereignis beide Gesprächsteilnehmer betrifft: Auf die Äußerung „Alles Gute zum Geburtstag“ mit einem „Dito“ zu antworten, macht logisch beispielsweise keinen Sinn – außer der Gratulierende hat ebenfalls an diesem Tag Geburtstag und einen Grund zum Feiern.

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Dito-Bedeutung – woher stammt das Wort?

„Dito“ ist kein deutsches Wort sondern aus der französischen Sprache entliehen. Der Fachbegriff dafür ist Lehnwort (von entlehnen). Auch im Französischen heißt es „Dito“, der Ursprung reicht allerdings noch weiter zurück, nämlich bis ins Lateinische. Das ursprüngliche Wort ist das lateinische Verb „dire“ was so viel wie „sagen, meinen“ bedeutet. Von dort wanderte das Wort ins Italienische, wo es sich als Partizip-Form „detto“ (das Gesagte) in der Umgangssprache etablierte. Die Verwandtschaft zum Italienischen sieht man recht gut in der veralteten Schreibweise des deutschen „Dito“: Bis 1901 wurde es nämlich „Ditto“ geschrieben.

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