Fotos einscannen - So wird's richtig gemacht

Selim Baykara

Fotos einscannen und auf dem Rechner speichern - dank moderner Technik ist das kein Problem. Trotzdem gibt es einige Punkte, auf die ihr beim Einscannen eurer Fotos beachten müsst. In diesem Ratgeber zeigen wir euch, welche das sind.

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Das gute alte Fotoalbum wird - wenn es nicht schon ausgemistet ist - zunehmend von der Festplatte ersetzt. Über das Für und Wider kann man sich streiten - Tatsache ist, das eine Festplatte wesentlich mehr Platz für die eigenen Fotos bietet. Wenn ihr die Bilder nicht schon mit einer Digi-Cam aufgenommen habt, müsst ihr sie aber erst einmal auf die Festplatte bekommen - dazu scannt ihr die Fotos ein. Wir zeigen euch, worauf ihr dabei achten müsst. Außerdem findet ihr bei uns die besten Foto-Apps für iPhone.

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Fotos einscannen - Vorbereitung ist alles

Bereits vor dem eigentlichen Scannen gibt es einige Dinge, auf die ihr achten solltet. Besonders wichtig ist, dass die Fotos sauber sind: Flecken, Schmutz und Unreinheiten werden beim Scannen übertragen und ruinieren das schönste Bild. Haltet euch deshalb beim Umgang mit Fotos, die ihr einscannen wollt, an folgende Tipps.

  • Berührt die Vorderseite des Fotos nicht mit den Fingern - dabei hinterlasst ihr Fingerabdrücke, die ihr nicht entfernen könnt, ohne das Foto in Mitleidenschaft zu ziehen.
  • Fasst das Foto am besten nur am Rand an - alternativ könnt ihr vorher auch Handschuhe anziehen.
  • Sofern sich Schmutz oder Staub auf dem Bild befinden, entfernt ihr diese am besten mit einem weichen Pinsel - ist der Pinsel zu hart, riskiert ihr Kratzer auf dem Foto.
  • Andere Flecken oder Fingerabdrücke säubert ihr mit einem angefeuchteten Mikrofasertuch.

Wenn ihr sichergestellt habt, dass das Foto sauber ist, dreht ihr es um, so dass die Vorderseite nach unten zeigt. Anschließend legt ihr es auf die Scanoberfläche eures Scanners/Druckers. Achtet dabei darauf, dass die Ränder des Fotos genau an den Ecken der Scanfläche anliegen. Weitere Tipps zum Scan-Vorgang lest ihr im nächsten Abschnitt. Lest außerdem, worauf ihr achten müsst, wenn ihr ein Bewerbungsfoto selber machen wollt.

Fotos einscannen Artikelbild

Fotos einscannen - Darauf müsst ihr achten

Genau wie bei den Fotos solltet ihr auch beim Scanner darauf achten, dass alles sauber ist. Das gilt vor allem für die Scanfläche - zur Reinigung verwendet ihr hier zunächst ein Staubtuch um den gröbsten Schmutz zu entfernen. Anschließend schnappt ihr euch wieder ein Mikrofasertuch und poliert die Fläche. Vergesst nicht, auch den Deckel des Scanners zu säubern - ansonsten müsst ihr nach jedem einzelnen Scan wieder von vorne mit dem Reinigen anfangen. Sobald alles sauber ist, könnt ihr mit dem Scannen anfangen - hier ist die entscheidende Frage: Wie viele DPI muss man dabei verwenden? Im nächsten Abschnitt verraten wir euch einige Tipps dazu.

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Wie viele DPI beim Fotos scannen?

Die Abkürzung DPI  steht für “dots per inch“ und bezeichnet wie viele Punkte (dots) eines Bildes auf einer Strecke von einem Inch, d.h. 25,4 mm abgetastet werden. Je mehr Punkte beim Scannen eines Bildes erfasst werden, desto höher ist dementsprechend die Auflösung. Dennoch heißt mehr DPI nicht automatisch besser. Hier einige Richtlinien, die ihr beachten solltet.

  • Fotos in Zeitschriften, werden in der Regel mit 300 DPI gedruckt.
  • Wenn ihr das Foto nicht vergrößern wollt, reicht auch auf dem Scanner eine Auflösung von 300 DPI.
  • Wenn ihr es Sie es nach dem Einscannen bearbeiten wollt, empfiehlt sich ein Wert von 500-600 DPI.
  • Von einer Auflösung von mehr als 600 DPI sollte ihr absehen. Dadurch entstehen auf dem Foto Rastermuster, die die Qualität verringern und das Bild verunstalten.

Hinweis: Die obigen Tipps gelten nur für Fotos. Dias oder Negative enthalten wesentlich mehr Informationen, daher benötigt ihr dafür auch deutlich mehr DPI - hier sind DPI-Werte von 2.500 bis 4.000 DPI sinnvoll. Damit habt ihr ausreichend Spielraum für Vergrößerungen, außerdem liegt die Datenmenge in einem akzeptablen Bereich. Lest dazu auch diesen Artikel: Negative digitalisieren: Der beste Weg die analogen Schätze in Dateien umzuwandeln. Eure eingescannten und digitalisierten Fotos könnt ihr anschließend im Internet hochladen und z.B. auf Instagram mit euren Freunden teilen. Wir zeigen euch dazu, wie ihr euch bei Instagram neu anmelden könnt.

Bildquellen: suksawad, ziviani

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