March Madness – Was hat es damit auf sich?

Norman Volkmann

Für einen Monat rücken in den USA selbst die Profis aus der NBA in den Hintergrund von Basketballfans, denn dann beginnt March Madness. Das Universitäts-Turnier der NCAA findet kurz vor den NBA Playoffs statt und kürt am Ende das beste College-Team des Landes. Mehr dazu in unserem Ratgeber.

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March Madness ist nicht nur der inoffizielle Name des Turniers, sondern steht auch stellvertretend für die Aufregung und das Drama in jedem Jahr. Underdogs gewinnen, Favoriten versagen und neue Stars werden geboren. All das wird kondensiert in wenige Wochen Basketball. Inwzischen ist das Turnier besonders in den Vereinigten Staaten ein riesiges Event, dass im nationalen Fernsehen im ganzen Land über US-Sender wie CBS, TNT oder ESPN ausgestrahlt wird. Durch das K.-O.-System zählt jedes Spiel und die Fehlertoleranz ist sehr niedrig – wer verliert ist raus. Mit Moritz Wagner spielt dabei auch ein deutscher Spieler im Turnier mit. Wagner tritt für die Michigan Wolverines der University of Michigan an.

March Madness: Sweet Sixteen, Elite Eight und Final Four

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Da das Teilnehmer-Feld aus 68 Mannschaften besteht, gibt es mehrere Runden, in denen die Mannschaften gegeneinander spielen. Folgende Runden werden dabei bestritten:

  • The First Four: Diese Runde gibt es erst seit 2011. Es sind die ersten vier Spiele des Turniers. An diesem Punkt scheiden die ersten vier Teams aus.
  • The First Round: In der ersten Runde treten die 64 besten Teams der Universitäten, unterteilt nach vier Regionen, gegeneinander an: Midwest, West, South, East. Dabei spielt das erstplatzierte Team der jeweiligen Region gegen das Team auf Platz 16, Platz 2 gegen Platz 15 – und so weiter.
  • The Second Round: Das Teilnehmerfeld wurde halbiert – die Gewinner der jeweiligen vier Regionen treten gegeneinander an.
  • Sweet Sixteen: An diesem Punkt des Turniers sind noch 16 Mannschaften übrig. In Anspielung auf den 16. Geburstag nennt sich diese Runde „Sweet Sixteen“.
  • Elite Eight: 60 Teams sind inzwischen ausgeschieden und die besten acht spielen nun in der vorletzten Runde gegeneinander.
  • Final Four: Die Finalrunde wird mit den Final Four eingeleitet. Die beiden Teams, die hier gewinnen, treten im großen Finale gegeneinander an.
  • The National Championchip: Hier treten logischerweise die beiden Sieger der bisherigen Runden gegeneinander an. Das Finale sowie bereits die Final-Four-Spiele in diesem Jahr finden am 4. April 2016 in Houston statt.

Seit der Jahrtausendwende waren vor allem Duke und Connecticut am erfolgreichsten und haben jeweils drei Turniere für sich entscheiden können. Florida und North Carolina konnten in der zeit zwei Titel verbuchen.

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Die Brackets der March Madness

Ein wichtiger Teil der March Madness für die Fans ist das Ausfüllen der Tournament-Brackets. Hierbei versucht man zu tippen, wer das Turnier am Ende gewinnt: Eine herausfordernde Aufgabe, denn die Brackets müssen für alle Runden selbstverständlich vor dem Turnier ausgefüllt werden. Daran gebunden ist nicht nur der Spaß an der Sache – wer Glück hat und richtig tippt, kann auf einschlägigen Portalen für Sportwetten sehr viel Geld verdienen. Gerade bei einem solch unvorhersehbaren Turnier ein großes Risiko für jeden, der sein gesamtes Erspartes setzt. Sportsender wie ESPN analysieren im Vorfeld das Teilnehmerfeld lang und breit, aber auch da sollte man sich keine Sicherheiten erhoffen. Gerade das K.O.-System macht das Turnier unvorhersehbar.

March Madness Stream in Deutschland

Einen offiziellen und legalen Weg die Spiele in Deutschland zu sehen, gibt es aktuell leider nicht. Für Nutzer in den Vereinigten Staaten stehen Apps und Live-Streams zu Verfügung – in Deutschland sind diese allerdings durch Geo-Blocking nicht abrufbar. Wenn ihr Lust auf andere Streams habt, schaut hier vorbei:

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