Wie funktioniert Madbid? Wir lüften das Geheimnis

Selim Baykara 1
Wie funktioniert Madbid? Wir lüften das Geheimnis

Wie funktioniert MadBid? Kann ich auf der Seite wirklich ein iPhone für gerade einmal 5 Euro ersteigern? Oder ist das Ganze nur eine ausgeklügelte Masche, um ahnungslosen Kunden das hartverdiente Geld aus der Tasche zu ziehen? Im folgenden Ratgeber klären wir auf und verraten, ob das Bieten mit MadBid einen Versuch wert ist.

MadBid Logo

Wie funktioniert MadBid?

  • Madbid ist eine sogenannte Penny-Auktion. Der Trend stammt ursprünglich aus Großbritannien und den Vereinigten Staaten und gewinnt seit einigen Jahren auch bei uns zunehmend an Popularität. Die Bezeichnung bezieht sich dabei auf die Funktionsweise der Auktion.
  • Mit jedem Gebot wird der endgültige Preis um gerade einmal einen Penny bzw. bei uns um einen Cent in die Höhe getrieben.
  • Geboten wird bei MadBid live. Auf der Webseite sind zu jeder Tages- und Nachtzeit zahlreiche Angebote aktiv. Nachdem ihr euch eingeloggt habt, sucht ihr euch ein Gebot heraus und fangt an zu bieten.
  • Natürlich seid ihr dabei nicht alleine: Andere Leute bieten ebenfalls und nach jedem Gebot fängt ein Timer an zu laufen (z.B. für 30 Sekunden). Wenn alle Leute ausgestiegen sind oder der Timer ohne Gebot auf Null sinkt, ist die Auktion zu Ende und der letzte Bieter bekommt das Produkt.
  • Soweit klingt das alles recht simpel. Leider hat die Sache aber einen Haken.

Wie funktioniert Madbid wirklich?

Auch die Betreiber von MadBid müssen irgendwie Geld verdienen. iPhones zu kaufen und zu Minimalpreisen zu verscherbeln ist wirtschaftlich unrentabel, egal welchen Rabatt die Betreiber von MadBid möglicherweise auf die Ware bekommen. Die wirkliche Einnahme-Quelle von MadBid sind deshalb die Gebote selbst. Diese sind nämlich nicht gratis, sondern kosten bares Geld - und das nicht zu wenig.

  • Das Bieten funktioniert bei MadBid nicht mit Geld, sondern über sogenannte Bids.
  • Je nach Auktion braucht ihr pro Gebot eine bestimmte Anzahl an Bids. Für begehrte Ware wie iPhone, Tablets oder Autos benötigt ihr durchschnittlich 8 Bids. Die Bids kauft ihr vor der Auktion in Form von Bundles (z.B. 100 Bids für 12 Euro).
  • Jedes Gebot mit der festgelegten Anzahl von Bids erhöht den Endpreis des Produkts um 1 Cent.
  • Bei einer Auktion mit 8 Bids pro Gebot zahlt ihr also effektiv 96 Cent pro abgegebenes Gebot.
  • Wenn ihr die Auktion verliert oder vorzeitig aussteigt, sind die käuflich erworbenen Bids trotzdem weg. Eine Entschädigung gibt es nicht.

Ein detalliertes (und erstaunliches) Rechenbeispiel samt Fazit findet ihr in folgendem Artikel:

MadBid – Wie seriös ist das Online-Auktionshaus?

Allerdings sollte schon jetzt klar sein, dass MadBid mehr Glücksspiel als ernsthafte Auktion ist. Ihr müsst zahlen, um überhaupt bieten zu dürfen, habt keinerlei Sicherheiten und da das ganze System zudem komplett online abläuft, ist es schwierig bis unmöglich zu beurteilen, was wirklich im Hintergrund vorgeht.

Bildquellen: Madbid

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Ist es für euch in Ordnung, wenn das Smartphone-Display ein wenig verkratzt ist oder schon ein paar Gebrauchsspuren auf der Rückseite hat? Oder muss ein Artikel beim Kauf wirklich komplett neu sein?

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