iPhone 5c im Test: Hochwertig und bunt (und hässlich?)

Sebastian Trepesch 5

Neue FaceTime-Kamera: Wirklich besser?

Bleibt zum Schluss, die Hardware-Verbesserung des iPhone 5c gegenüber dem iPhone zu überprüfen. Ist die FaceTime-Kamera merklich besser geworden? Diese kleine Frontkamera wird vor allem für Videotelefonate und Selbstportraits verwendet.

Die Auflösung ist mit 1,2 Megapixeln bei Fotos beziehungsweise 720p Videlauflösung identisch geblieben, die Brennweite ist leicht weitwinkliger (von 2,18 auf 2,15mm). Bei Tageslicht unterscheiden sich die fotografischen Ergebnisse von iPhone 5 und 5c quasi nicht. Im Dunklen sind deutlichere Unterschiede zu erkennen:

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Das Bildrauchen ist bei dem iPhone 5c etwas niedriger. Für die Praxis sind die Kameraunterschiede also gering – zumindest kein Kaufargument für das iPhone 5c.

Hauptkamera wie iPhone 5

Die Rückkamera des iPhone 5c hat Apple vom Vorgänger unverändert übernommen. Hier eine Aufnahme während der blauen Stunde:

Den Vergleich mit dem Spitzenmodell wollen wir natürlich nicht auslassen. Das iPhone 5s zeigt im Vergleichsfoto wesentlich weniger Bildrauschen und natürlichere (= in diesem Falle: weniger intensive) Farben. Bei dem 5c scheint Apple die Schwächen durch eine Anhebung der Kontraste und Scharfzeichnung in der JPG-Entwicklung zu übertünchen.

Zum Vergleich hier von beiden iPhones ein 100-Prozent-Ausschnitt des selben Motivs:

Wer noch genauer hinsehen will, der kann sich meine Originaldateien hier herunterladen:

Für ein Smartphone dürfte die Bildqualität des iPhone 5c den meisten genügen. Zumindest Tageslicht-Fotos lassen sich problemlos auf 20 x 30 Zentimeter große Abzüge entwickeln.

Zum Schluss noch das Testfazit:

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