Mit Blackberry geht es langsam zu Ende: Das Unternehmen kommt nach wie vor nicht aus den roten Zahlen - was nun Konsequenzen hat. Der Hersteller wird sich künftig aus dem Hardware-Geschäft zurückziehen. 

 

Blackberry

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Der CEO des Unternehmens, John Chen, kündigte einen derartigen Schritt schon einige Male an, bislang passierte dahin gehend aber nichts. Das ändert sich nun: Nachdem Blackberry partout nicht den Sprung in gewinnbringende Regionen schafft, entwickelt man künftig nun tatsächlich keine eigenen Smartphones mehr.

Der Schritt war allerdings abzusehen, unabhängig von den wiederholten Ankündigungen des Chefs: Die Zahlen sind marode, zuletzt musste sich Blackberry mit einem Marktanteil von lediglich 0,1 Prozent begnügen. Auch der Umsatz schrumpfte zuletzt weiter, im zweiten Geschäftsquartal erwirtschaftete man nur mehr rund 334 Millionen US-Dollar, bei einem Verlust von satten 372 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Samsung hat im zweiten Quartal dieses Jahres einen operativen Gewinn von satten 6,4 Milliarden Euro verzeichnet.

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BlackBerry KEY2: Dual-Kamera des Business-Smartphones angetestet

Blackberry: Neue Geschäftsfelder als Rettung

Angesichts der erschreckenden Zahlen war der Untergang besiegelt. Ganz aus dem Geschäft zurückziehen wird sich Blackberry laut John Chen aber nicht, man konzentriert sich künftig auf neue Felder. So sollen Unternehmen mit Software und Dienstleistungen geködert werden, um nach schwierigen Jahren endlich wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Zudem können andere Hersteller für Blackberry Smartphones bauen, wie es schon mit dem DTEK50 der Fall war. Dieses wurde im Grunde nur umgelabelt. Es bleibt also fraglich, ob das heute geleakte DTEK60 noch erscheint.

Quelle: Heise

Video: Der Trailer zum Blackberry DTEK50

BlackBerry DTEK50: Vorstellungs-Trailer

 

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