BlackBerry „Vienna“ geleakt – neuer Androide mit Hardware-Tastatur

Kaan Gürayer 2

War das Priv etwa nur die Vorhut? Unter dem Codenamen „Vienna“ könnte BlackBerry bereits ein zweites Android-Smartphone in der Pipeline haben. Dieses verzichtet aber auf einen Slider-Mechanismus, stattdessen ist die physische Tastatur direkt unter dem Display angebracht. 

BlackBerry „Vienna“ geleakt – neuer Androide mit Hardware-Tastatur

Mit dem BlackBerry Priv (Unboxing) betraten die Kanadier vollkommenes Neuland – immerhin war der schicke Slider das erste waschechte Android-Smartphone des Herstellers. Bislang hinterlässt das 5,4 Zoll-Smartphone in der Redaktion einen guten, wenn auch nicht herausragenden Eindruck, ein abschließendes Urteil bleibt aber natürlich unserem Test des BlackBerry Priv vorbehalten, der in Kürze bei GIGA ANDROID zu lesen sein wird. In der Zwischenzeit köchelt jedoch die Gerüchteküche um die längerfristigen Android-Ambitionen des Herstellers weiter: Unter dem Codenamen „Vienna“ ist nun ein weiteres Android-Smartphone in Erscheinung getreten, das BlackBerry in petto haben könnte.

Jetzt lesen: das BlackBerry Priv im Test.

blackberry-vienna-liegend

Im Gegensatz zum Priv verzichtet das zweite Android-Smartphone aus dem Hause BlackBerry aber allem Anschein nach auf einen Slider-Mechanismus, sondern wird als klassisches Smartphone in Barrenform auf den Markt kommen und seine physische Tastatur unter dem Display stets zur Schau tragen. Darauf lassen zweifelsfrei die Renderbilder schließen, die bei den US-amerikanischen Kollegen von CrackBerry aufgetaucht sind. Damit orientiert sich das Vienna wieder mehr am Design traditioneller BlackBerry-Smartphones. Darüber hinaus wird das Vienna in mindestens vier Farben erhältlich sein und vermutlich eine strukturierte Rückseite besitzen.

blackberry-vienna-leak-rueckseite

Bilderstrecke starten
13 Bilder
MWC 2017 in der Vorschau: Diese Smartphones von Samsung, LG, Huawei und Co. können wir erwarten.

BlackBerry Vienna – die günstige Alternative zum Priv?

Zur technischen Ausstattung des BlackBerry Vienna ist hingegen noch nichts bekannt. Auffällig ist jedoch, dass das Gerät offensichtlich kein Display besitzt, dessen Seiten wie beim BlackBerry Priv abgeschrägt sind. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich das Vienna technisch und damit auch preislich unter dem Priv ansiedelt. Der hohe Startpreis von 799 Euro führt mutmaßlich bei vielen Interessenten zu Bauchschmerzen – möglicherweise könnte das Vienna also eine günstigere Alternative werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind das aber lediglich Spekulationen, denn zunächst muss das Vienna erst einmal offiziell vorgestellt werden.

blackberry-vienna-weiss-schwarz-front

BlackBerry Vienna: Vorstellung vor 2016 unwahrscheinlich

Wann genau das der Fall sein wird, steht noch in den Sternen – da sich das Jahr aber langsam dem Ende zuneigt und des BlackBerry Priv offiziell erst am 16. November in den Handel kommt, sollte mit dem Vienna nicht vor 2016 gerechnet werden. Dass das Gerät dann auch als „Vienna“ vermarktet wird, darf im Übrigen bezweifelt werden: Auch das Priv wurde seinerzeit unter dem Codenamen „Venice“ entwickelt, bekam zum Marktstart aber einen anderen Namen verpasst. Die Vorliebe für europäische Städtenamen wird also offenbar nur in BlackBerrys Entwicklungsabteilung geteilt, nicht aber bei Vertrieb und Marketing des Konzerns.

Quelle und Bilder: CrackBerry, via: Pocketnow

BlackBerry Priv bei Saturn bestellen *   BlackBerry Priv bei Amazon bestellen *

BlackBerry Priv im Hands-On-Video

BlackBerry PRIV im Unboxing und Hands-On.

Weitere Themen

* gesponsorter Link