Rome und Hamburg: Neue BlackBerry-Smartphones auf Bildern zu sehen

Philipp Gombert 4

Mit dem Priv geriet BlackBerry erstmals auf die Android-Schiene und kündigte kurz darauf weitere Smartphones mit dem Google-OS für 2016 an. Gerüchte kursieren bereits seit einiger Zeit, nun sind das BlackBerry „Hamburg“ und „Rome“ offenbar erstmals auf Bildern zu sehen.

Rome und Hamburg: Neue BlackBerry-Smartphones auf Bildern zu sehen

Nachdem BlackBerry in den vergangenen Jahren zunehmend an Boden verlor, musste ein Tapetenwechsel her. Mit dem Priv leitete das Unternehmen eine neue Android-Ära ein und verbuchte zugleich verhältnismäßig gute Verkaufszahlen. Das Verlangen der Masse war recht eindeutig — für 2016 kündigte man weitere Android-Smartphones an. Anfangs plante BlackBerry ein „Vienna“ für das erste Quartal dieses Jahres. Leaks offenbarten bereits das Design des Smartphones, allerdings änderte der Hersteller seine Route. Kurz darauf tauchten Gerüchte zum „Hamburg“ und „Rome“ auf – nun sind die beiden Geräte offenbar erstmals auf Bildern und Renderings zu sehen.

Das Rome ähnelt dabei dem Vienna und kommt mit einer Hardware-Tastatur, die jedoch nicht eingeschoben werden kann. Angeblich setzt BlackBerry auf ein AMOLED-Panel, die Displayränder scheinen ähnlich dem Priv leicht abgerundet zu sein. Oberhalb des Displays befindet sich ein Lautsprecher.

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Das Hamburg erscheint hingegen ohne Hardware-Tastatur, der Lautsprecher sitzt hier am unteren Rand der Front. Alle physischen Knöpfe befinden sich an den Seiten. Der Standby-Button ist am linken, die Lautstärkewippe am rechten Rand platziert. Die beiden Smartphones sollen noch 2016 erscheinen und die Mittelklasse bedienen. Das Hamburg ist wohl für den Herbst geplant, das Rome lässt hingegen noch etwas länger auf sich warten.

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BlackBerry KEY2: Dual-Kamera des Business-Smartphones angetestet.

BlackBerry: Konzentration auf Mittelklasse

Trotz der vergleichsweise guten Verkaufszahlen blieb das Priv insgesamt hinter den Erwartungen zurück: Spekulationen beliefen sich auf 850.000 Verkäufe im 1. Quartal 2016, allerdings erreichte der Hersteller nur 600.000 Einheiten. Grund dafür sei laut BlackBerry-CEO John Chen vor allem der Preis des Smartphones. Daher wolle man sich künftig wieder vermehrt auf Mittelklasse-Geräte konzentrieren und damit an alte Zeiten anknüpfen. Zugleich bestätigte Chen die Gerüchte um das Hamburg und Rome.

Die Suche nach den alten Zeiten

Offenbar möchte BlackBerry bewährte Strategien aus Glanzjahren aufgreifen. Zu Zeiten des Erfolgs sprach man mit dem Pearl, Curve und Bold verschiedene Zielgruppen an, dies möchte der Hersteller auch mit dem Hamburg und Rome erreichen. In der Oberklasse konnte man mit dem Priv noch nicht wirklich Fuß fassen. Zwar ist der Mittelklassemarkt ebenfalls umkämpft, doch rechnet sich BlackBerry hier offensichtlich größere Chancen aus, um zu alter Stärke zurückzufinden.

Quelle: BerryLink via Phone Arena

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