Google Glass Enterprise Edition: Schicker, robuster, besser - aber nur für Unternehmen

Tuan Le

Google Glass kehrt zurück, aber womöglich nicht für alle: Wie die Webseite 9to5Google nach Sichtung einiger Prototypen zu berichten weiß, richtet sich die Google Glass Enterprise Edition offenbar vorrangig an professionelle Anwender. Zudem scheint die ganz große Design-Veränderung auszubleiben; dafür gibt es aber zahlreiche pragmatische Verbesserungen.

Google Glass Enterprise Edition: Schicker, robuster, besser - aber nur für Unternehmen

Google Glass ist noch lange nicht tot, soviel ist sicher: Seitdem Tony Fadell, der Gründer des für seine smarten Thermostate bekannten Unternehmens Nest, die Leitung in Sachen Glass übernommen hat, dringen Informationen über den Entwicklungsprozess nur noch häppchenweise an die Außenwelt. Die Kollegen von 9to5Google berichten nun aber davon, Kenntnisse über aktuelle Prototypen der neuen Google Glass Enterprise Edition (kurz EE) erhalten zu haben. Die Prototypen sollen sich bereits sehr nahe am finalen Produkt orientieren und Aufschluss darüber liefern, was von der neuen Google Glass zu erwarten ist.

Google Glass Enterprise Edition: Keine Revolution beim Design

Nach den großen Ankündigungen von Fadell, noch einmal ganz von vorne anfangen zu wollen, hätte man meinen können die Google Glass Enterprise Edition würde mit einem revolutionären Design aufwarten. Dem sei allerdings nicht so: Tatsächlich sieht die neue Version der Explorer Edition recht ähnlich, wirke aber insgesamt mehr wie eine ganz normale Brille. Das liegt auch daran, dass sich die Bügel wie bei einer normalen Sehhilfe zusammenklappen lassen und die Enterprise Edition zudem etwas robuster und stabiler wirkt. Auf den Laufsteg gehöre die Enterprise Edition dementsprechend nicht, passe aber in Arbeitsumgebungen wie Krankenhäuser oder Fabriken bestens hinein. Für eine höhere Widerstandsfähigkeit wurden außerdem die Spaltmaße reduziert, damit Flüssigkeit nicht so leicht an die sensiblen Komponenten dringen kann.

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Bessere Akkulaufzeit, keine Hitzeprobleme

Das technische Konzept bleibt außerdem weiterhin das gleiche. Am rechten Bügel befindet sich die gesamte notwendige Hardware, inklusive des kleinen Prisma-Bildschirms, auf dem sämtliche Informationen dargestellt werden. Außerdem soll, so zumindest die Quellen von 9to5Google, der Bildschirm etwas größer, die Performance dank Intel Atom-Prozessor besser und die Akkulaufzeit länger sein. Vor allem sollen aber auch die Hitzeprobleme der Vergangenheit angehören, die die Explorer Edition der Google Glass zu einem fragwürdigen Vergnügen machte.

Alles in allem scheint die Enterprise Edition die Fehler der Explorer Edition ausgebügelt zu haben und in vielerlei Hinsicht ein Upgrade darzustellen. Allerdings wird berichtet, dass das Wearable wohl nur an Partner der Glass for Work-Initiative verkauft werden und daher für den normalen Endverbraucher nicht käuflich sein wird. Eine ziemlich niederschmetternde Nachricht für die technikbegeisterten Fans der Google Glass, doch handelt es sich hierbei bislang nur um Gerüchte – wir halten euch auf dem Laufenden und berichten, sobald es weitere Informationen hierzu gibt.

Quelle: 9to5Google via The Verge; Hinweis: Das Bild oben zeigt die erste Google Glass.

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