Google hat mit dem Pixel und Pixel XL zwei neue Android-Smartphones vorgestellt, die technisch auf dem neusten Stand sind. Bei der Präsentation hat das Unternehmen aber nichts zu wasser- oder staubdichten Eigenschaften erzählt. Das erste Google-Smartphone hat tatsächlich eine IP53-Zertifizierung, die aber mit der Konkurrenz kaum mithalten kann.

 

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Google Pixel und Daydream Hands-On

Google Pixel und Pixel XL mit IP53-Zertifizierung

Bereits vor der offiziellen Präsentation des Google Pixel und Pixel XL kam das Gerücht auf, dass die Smartphones „nur“ mit einer IP53-Zertifizierung ausgestattet sind. Obwohl Google in der Oberliga mitspielen möchte, hat man zumindest im Bereich der wasser- und staubdichten Eigenschaften etwas versagt. Während Samsung die Galaxy-S7-Smartphones mit einer IP68-Zertifizierung bewerben kann, und selbst Apple seine iPhone-7-Modelle mit einer IP67-Zertifizierung ausgestattet hat, sind die Google-Smartphones nur gegen Spritzwasser geschützt – viel mehr bietet die IP53-Zertifizierung nämlich nicht.

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Google Pixel 2: Dieses Konzept ist ein Traum

Diese Eigenschaften sind für Google anscheinend so unbedeutend, dass der Fakt gar nicht auf der Produktseite erwähnt wird. Tatsächlich sind so einige Smartphones nach IP53 zertifiziert, die Hersteller geben es aber selten an. Für die Kunden ist diese Zertifizierung nämlich kaum von Bedeutung. IP53 bedeutet nur, dass ein vollständiger Berührungsschutz und Schutz gegen Staubablagerungen im Inneren sowie ein Schutz gegen Spritzwasser bis 60 Grad gegenüber der Senkrechten besteht. Ein kleiner Regenschauer kann den Google-Smartphones also nichts anhaben, untertauchen darf man die Smartphones aber auf keinen Fall.

Google Pixel Hands-On_01

Eigenschaften nur auf Rückfrage bestätigt

Die IP53-Zertifizierung für die Google-Smartphones wurde nicht offen kommuniziert, sondern nur auf Nachfrage bestätigt. Da die Konkurrenz mittlerweile wirklich wasserdichte Smartphones baut, hätte man von den Google-Geräten vermutlich etwas mehr erwarten können. Man möchte immerhin mit Apple und Samsung konkurrieren. Ob das allein über die Software und eine gute Kamera klappt, wagen wir etwas zu bezweifeln – besonders bei den Preisen.

Quelle: droid-life

 

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