Pixel (XL): Google enttäuscht bei Softwareupdates

Kaan Gürayer 9

Mit dem Pixel (XL) nimmt sich Google Apple zum Vorbild und bietet erstmals Hard- und Software aus einer Hand an. Wer nun aber glaubt, der US-Konzern hätte damit das leidige Thema Softwareupdates in den Griff bekommen, wird bitter enttäuscht. 

Pixel (XL): Google enttäuscht bei Softwareupdates

Unlängst hat sich Android-Chef Hiroshi Lockheimer zur neuen Hardware-Strategie des Suchmaschineanbieters geäußert. Dem Google-Manager zufolge sei die Premium-Kategorie ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Ökosystems und Google glaube, dass es neben Apple und Samsung noch Platz für einen dritten Player gebe.

Ob Google mit seinen ambitionierten Hardware-Plänen Erfolg haben wird, immerhin schlägt bereits das „günstigste“ Pixel mit 759 Euro zu Buche, wird die Zeit zeigen. Im Vergleich zum großen Konkurrenten Apple ist aber bereits jetzt klar, dass der Internetkonzern in einem wichtigen Feld nicht mit Cupertino mithalten kann: Softwareupdates.

Werden das Pixel und Pixel XL nämlich über einen Mobilfunker gekauft, müssen zukünftige Firmware-Updates erst vom jeweiligen Anbieter freigegeben werden. Das hat die Telekom heute bestätigt. Das Bonner Unternehmen ist der einzige Mobilfunkanbieter, der das Pixel und Pixel XL in Deutschland anbietet. Die gleiche Rolle bekleidet Verizon in den USA und auch in den Vereinigten Staaten muss der Telekommunikationsanbieter Softwareupdates für die Google-Phones freigeben, wenn sie dort gekauft wurden.

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Update-Politik: Google enttäuscht

Zwar scheint diese Beschränkung nicht für Sicherheitsupdates zu gelten, dennoch enttäuscht Google mit dieser Update-Politik. Pixel und Pixel XL sollen mit der Kombination aus Hard- und Software das Erfolgsmodell des iPhones übernehmen. Warum es Google aber nicht schafft, auch die Update-Verteilung in die Hand zu nehmen, bleibt ein Rätsel.

Wer nicht auf Wohl und Wehe der Mobilfunker angewiesen sein möchte, muss das Pixel und Pixel XL direkt über den Google Store ordern – zumindest in Deutschland wird dann aber der saftige Preis für die Geräte sofort fällig und kann nicht monatlich abgestottert werden.

Quelle: Teltarif

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