HTC Desire 310: 159 Euro-Einsteiger-Modell offiziell vorgestellt [Update]

Andreas Floemer 7

Der Mobile World Congress liegt gerade einmal eine Woche zurück, schon zaubert HTC ein neues Smartphone aus dem Hut. Beim neu vorgestellten HTC Desire 310 handelt es sich um ein Einsteigermodell mit 4,5 Zoll-Display und Quad Core-SoC von MediaTek, das zum Schnapper-Preis von 159 Euro (UVP) über die Ladentheke gehen soll.

Bereits in der letzten Woche hatte HTC mit dem Desire 816 (Hands-On) und Desire 610 (Hands-On) zwei neue Modelle seiner Einsteiger- und Mittelklasse-Serie präsentiert, nun legt der taiwanische Smartphone-Hersteller mit dem kürzlich versehentlich aufgetauchten HTC Desire 310 nach. Die Ausstattung des Desire 310 ist der Preisklasse angemessen: So verfügt das 4,5 Zoll in der Diagonale messende Display über eine Auflösung von 854 x 480 Pixel, was einer Pixeldichte von 217 ppi entspricht — mit dem Moto G (Test), das ein HD-Display verfügt, kann es von der Auflösung her nicht mithalten. Zur weiteren Ausstattung des HTC-Einsteigermodells gehören ein 1,3 GHz Quad Core-Prozessor von MediaTek mit Mali 400-GPU sowie 1 GB RAM. Beim internen Speicher hat HTC knallhart den Rotstift angesetzt und nur 4 GB verbaut — dieser lässt sich allerdings per microSD-Karte erweitern.

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Bei der Haupt-Kamera kommt ein 5 MP-Sensor mit Fixfokus-Objektiv und ohne LED-Blitz zum Einsatz, die Frontcam kommt nur in VGA-Qualität daher. Der 2.000 mAh-Akku ist laut Hersteller austauschbar. Als OS kommt das etwas angestaubte Android 4.2.2 mitsamt der hauseigenen Nutzeroberfläche Sense 5.1 mitsamt HTC BlinkFeed und HTC Video Highlights zum Einsatz. Ob das Desire 310 ein Update auf Android 4.4 KitKat erhalten wird, ist bislang nicht kommuniziert worden. Weshalb HTC überhaupt auf 4.2.2 setzt, obwohl Android 4.4 dank Project Svelte für Einsteiger-Smartphones geradezu prädestiniert ist, bleibt ebenso fraglich.

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HTC beabsichtigt das 131,5 x 68 x 11,2 Millimeter große und 140 Gramm schwere Desire 310 ab Mitte April in verschiedenen Farben in den Handel zu bringen. Der Straßenpreis des Einsteigermodells dürfte erfahrungsgemäß einige Euro unterhalb der UVP von 159 Euro liegen. Wer doch etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, sollte sich alternativ das Moto G (Test) mit 16 GB oder das Huawei Ascend P6 näher ansehen, die derzeit jeweils für 199 Euro über die Ladentheke gehen. Der Speicher des Moto G lässt sich allerdings nicht erweitern.

Update: Obwohl es sich bei unseren Angaben sowie den verwendeten Bildern um offizielles Pressematerial handelt, scheint es einige Ungereimtheiten zu geben: So weisen die Icons und die Statusbar das Aussehen von Stock Android auf und entsprechen nicht dem Sense-Standard, obwohl die Benutzeroberfläche namentlich im Datenblatt erwähnt wird. Land of Droid spricht in diesem Zusammenhang gar vom ersten HTC-Phone ohne Sense seit dem HTC Magic. Wir werden an der Sache dranbleiben und diesen Artikel gegebenenfalls aktualisieren.

Quelle: HTC PM

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