Es ist so groß: HTC One Max Hands-On

Jens Herforth

HTC hat am Montag nach München geladen und wollte etwas ganz Geheimes vorstellen. Aus diesem geheimen Pre-Briefing zum HTC One Max wurde aber, aufgrund diverser Leaks aus China, ein normales Briefing. Damit ihr euch einen kleinen Eindruck zum One Max machen könnt, habe ich natürlich ein kleines Hands-On gedreht.

HTC One Max Hands-On.
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Die Umstände waren nicht optimal, wie es bei so einem Termin nun mal ist. Für besseres Videomaterial sollte ich demnächst ein eigenes Testgerät bekommen, das werde ich natürlich in Ruhe im Studio vorstellen. Für einen kleinen Eindruck zum Gerät reicht es aber allemal.

Mein erster Eindruck

Mein erster Gedanke war „Meine Fresse ist das groß“. In der Tat ist der 5,9 Zoll Hühne ein Paradebeispiel für den Begriff „Phablet“. Hält man den Klassenprimus Galaxy Note 3 (Testbericht) daneben, kommt das Samsung Phablet einem fast schon klein vor. Wie so ein normales Smartphone. Wobei: Alles außer einem Tablet wirkt neben dem HTC One Max klein.

Da ich recht kleine Hände habe, sind solche Geräte nichts für mich. Dem großen Display kann ich in der Einhand-Bedienung auch nichts abgewinnen, wie man im Video eindrucksvoll erkennen kann. Dennoch ist das riesige Display in Full-HD und mit kräftigem IPS-Panel ein echter Hingucker. Meine Güte! Jetzt macht das HTC Zubehör (Fernbedienung, Boxen) erst richtig Sinn. Schade nur, dass HTC sich auf einem Sektor bewegt, auf dem andere Hersteller bisher eine besseren Lösung präsentieren.

HTC One Max – Fluch und Segen

Für die Personen, die ein massiges Smartphone mit riesigem Display gebrauchen können, wird das One Max sicher ein Griff wert sein. Es ist wertig verarbeitet, hat eine Rückseite zum abnehmen (für Micro-SIM und SD-Karte) und von Werk aus Sense 5.5 vorinstalliert. Nice!

Auf den ersten Blick hat aber HTC leider nicht weiter gedacht. Die Vorteile eines riesigen Displays liegen vor allem darin, ihn mit einem Stift oder sonstigen Features auszunutzen. Die Südkoreaner haben mit Sense 5.5 zwar sehr viel besser gemacht, doch leider nichts auf die Phablet-Größe angepasst. Bis auf dem Powerbutton, der jetzt seitlich liegt, und einer Scribble/Kritzeln App, deutet nichts auf ein extra produktiveres Arbeiten dank riesen Display hin.

Keine Multi-Window Funktion? Der Stift muss extra gekauft werden? Keine geteilte Tastatur für die Einhandbedienung? HTC traut sich leider nur mit 50% auf den Phablet Markt und hat noch eine Menge zu lernen. Aber warten wir erst Mal das Testgerät ab!

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