Huawei Ascend Mate 7: 6 Zoll Oberklasse-Phablet im Hands-On-Video [IFA 2014]

Oliver Janko 11

Huawei hat im Rahmen der IFA 2014 sein Ascend Mate 7 offiziell vorgestellt: Mit einem potenten Octa Core-Prozessor, 2 GB RAM und einem 6 Zoll Full HD-Display hat der chinesische Hersteller damit ein leistungsfähiges Flaggschiff am Start. In unserem Hands-On-Video vermitteln wir euch einen ersten Eindruck vom Oberklasse-Phablet. 

Huawei Ascend Mate 7: 6 Zoll Oberklasse-Phablet im Hands-On-Video [IFA 2014]

Huawei stattet sein Ascend Mate 7 durchwegs mit Oberklasse-Hardware aus: Unter der Haube werkelt der hauseigene Kirin 925-SoC, der mit vier A15-Kernen mit einer Taktung von 1,8 GHz und vier sparsameren A7-Kernen mit einer Taktung von 1,3 GHz versehen ist. Dank der big.LITTLE-Architektur arbeiten aber meist nicht alle Kerne, wodurch der stattliche 4.100 mAh-Akku geschont werden soll. Zusätzlich spendiert Huawei dem Mate 7 einen sogenannten i3-Hilfsprozessor, der anfallende Kleinigkeiten, wie das Überwachen der Sensoren, erledigt – dazu wird der Kirin-SoC nicht beansprucht.

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Die weiteren technischen Daten: Huawei verbaut 2 GB RAM und 16 GB internen, per microSD-Karten erweiterbaren, Speicher. Der Hersteller hat aber auch eine leistungsstärkere Version mit 3 GB RAM und 32 GB Speichervolumen angekündigt – ob diese allerdings den Weg nach Deutschland findet, ist momentan noch unklar. Die Weiteren Daten sind bei beiden Varianten gleich: LTE Cat.6, WLAN 801.11a/b/g/n, Bluetooth 4.0, NFC und GPS.

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Das IPS-LCD-Display misst stolze 6 Zoll in der Diagonale und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln, also in Full HD, auf. Huawei ließ sich bei Vorderseite ein wenig von LG und Sharp inspirieren: Das Display nimmt satte 83 Prozent der Front ein, der Bezel – der Raum zwischen Display und Gehäuserahmen – ist dadurch äußerst dünn ausgefallen – optisch ein Hingucker, zudem kommt der dünne Rahmen wohl auch der Haptik entgegen.

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Zu den weiteren Spezifikationen: Rückseitig kommt eine 13 MP-Kamera mit Sony BSI-Sensor und LED-Flash zum Einsatz, an der Vorderseite befindet sich eine 5 MP-Linse. Eine weitere Besonderheit ist unterhalb der rückseitigen Kamera versteckt: Huawei hat einen Fingerabdruck-Sensor verbaut, der bis zu fünf verschiedene Abdrücke erkennen soll. Für den Nutzer heißt das: Der eigene Finger kann in fünf Positionen gespeichert werden, es ist daher nicht mehr unbedingt notwendig, den Finger ganz exakt auf dem Scanner zu positionieren. Und: Mit dem Sensor lassen sich auch Apps und Dateien sperren, außerdem kann damit die Kamera ausgelöst werden.

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Jede Menge feinster Technik also, die Huawei in einem fast ausschließlich aus Metall bestehenden Gehäuse verbaut. Die Maße: 157 x 81 x 7,9 Millimeter, das Gewicht beträgt 185 Gramm.

Das gute Teil hat allerdings auch seinen Preis: Rund 500 Euro wandern dafür über den Ladentisch, für die Premium-Version mit 3 GB RAM und doppeltem Speichervolumen sind sogar 600 Euro fällig, die kommt dafür aber mit Gold-Legierung. Die Standard-Version ist ab Oktober in Deutschland erhältlich.

Die neuesten Infos und jede Menge frische Videos aus Berlin findet ihr auf unserer Sonderseite zur IFA 2014.

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