Zu früh gefreut? So schnell wird das Huawei Mate 20 Pro wirklich

Kaan Gürayer 4

Nach dem großen Erfolg der P20-Serie legt Huawei nach: Im Herbst kommt das Huawei Mate 20 Pro auf den Markt und soll Galaxy Note 9, Pixel 3 und Co. das Fürchten lehren. Wie leistungsstark Huaweis neues Top-Smartphone wird, zeigen jetzt Details zum Kirin-980-Prozessor. Die Konkurrenz darf sich warm anziehen. 

Update, 24.07.2018, 16:24 Uhr: Der bekannte Twitterer „Ice Universe“, der in der Vergangenheit schon öfters richtig lag, hat die Berichte über eine selbstentwickelte GPU von Huawei zurückgewiesen. Laut dem Tippgeber wird der Kirin 980 weiterhin eine Mali-GPU besitzen.

Originalmeldung: 

Im vergangenen Jahr feierte der Kirin 970 im Huawei Mate 10 Pro sein Debüt. Was läge also näher, als die neueste Generation des Hochleistungs-Chips ebenfalls im Nachfolger zu präsentieren? Der Kirin 980 soll Gerüchten zufolge während der IFA 2018 vorgestellt werden und dann im Huawei Mate 20 Pro seinen ersten Einsatz finden.

Offenbar darf sich das Mate 20 Pro dann auf einen ordentlichen Leistungsschub freuen. Das legen neue Informationen zum Kirin 980 nahe, die aus China stammen. Demnach soll der Maximaltakt des Achtkern-Prozessors bei 2,8 GHz liegen – 400 MHz höher als beim Vorgänger.

Huawei Mate 20 Pro könnte bei Grafikleistung ordentlich zulegen

Die Arbeit wird zwischen zwei Quad-Core-Chips aufgeteilt: Vier Cortex-A77-Kerne kümmern sich um leistungsintensive Jobs wie etwa Gaming, während vier Cortex-A55-Kerne Alltagsaufgaben übernehmen, die weniger Rechenleistung benötigen. Diese Arbeitsteilung soll der Energieeffizienz zugutekommen und letztlich den Akkuverbrauch reduzieren.

Neben den Verbesserungen bei der CPU-Performance steht dem Vernehmen nach auch die Grafikeinheit im Fokus. Die neue, von Huawei selbstentwickelte GPU im Kirin 980 soll angeblich 150 Prozent schneller sein als die Adreno 630, die derzeit im Snapdragon 845 von Qualcomm zum Einsatz kommt. Damit würde das Huawei Mate 20 Pro vor allem bei der Grafikleistung ordentlich zulegen – ein Punkt, der bei heutigen Smartphones immer wichtiger wird. Gefertigt werden soll der Chip im 7-Nanometer-Verfahren von TSMC.

Huawei Mate 20 Pro: Neue Kamera-Funktionen dank verbesserter NPU?

Zu guter Letzt soll auch die NPU (Neural Processing Unit) ein ordentliches Upgrade erhalten. Bis zu fünf Billionen Rechenoperationen pro Watt soll der Zusatzprozessor im Kirin 980 erledigen können. Im Vorgänger-Prozessor ermöglicht die NPU unter anderem den vom Huawei P20 Pro bekannten KI-Kamera-Assistenten, der mithilfe von künstlicher Intelligenz die Kameraeinstellungen automatisch auf das Motiv abstimmt.

Wie gut der KI-Kamera-Assistent beim Vorgänger funktioniert, seht ihr hier:

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Huawei Mate 10 Pro: Leica-Dual-Kamera ausprobiert – Fotos, Selfie und 4K-Video

Gut möglich also, dass der Kirin 980 das Thema KI-gestützte Fotografie weiter in den Fokus rückt und das Mate 20 Pro, neben dem neuen Displaydesign im Stile des Galaxy S9, mit ganz neuen Kamera-Funktionen auf Basis von künstlicher Intelligenz punkten kann.

Was glaubt ihr: Kann der Kirin 980 die Qualcomm-Konkurrenz ausstechen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Quelle: IT Home (chinesisch), via GSMarena

Hinweis: Artikelbild zeigt ein Huawei P20 Pro. 

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