Preis-Schreck beim Mate 20 Pro: So teuer wird das Huawei-Smartphone

Kaan Gürayer 3

Huawei lässt sich nicht lumpen: Im Mate 20 Pro verbaut der Hersteller Hardware der Spitzenklasse. Die High-End-Technik lassen sich die Chinesen aber auch fürstlich bezahlen. Das neue Huawei-Smartphone läutet für den Konzern eine neue Preis-Ära ein. 

Preis-Schreck beim Mate 20 Pro: So teuer wird das Huawei-Smartphone
Bildquelle: GIGA - Huawei P20 Pro.

Spätestens seitdem Sturz Apples von Platz 2 der Smartphone-Hersteller ist klar: Huawei ist in der Champions League der Mobilfunkbranche angekommen. Zum Premium-Sektor gehören aber auch Premium-Preise. Die Zeiten, in denen Huawei-Smartphones vor allem wegen ihres hervorragenden Preis-Leistungsverhältnisses punkten konnten, sind schon lange vorbei – und kein Smartphone symbolisiert diesen Epochenwechsel wohl besser als das kommende Mate 20 Pro.

Mate 20 Pro: Top-Smartphone läutet neue Preis-Ära bei Huawei ein

Rund 1.000 Euro soll das Huawei Mate 20 Pro kosten. Das behauptet der gut informierte Mobilfunk-Insider Roland Quandt, der bereits in den vergangenen Wochen viele Details über das Huawei-Smartphone enthüllen konnte. Vermutlich dürfte Huawei die UVP also bei 999 Euro ansetzen.

Sollte sich der Preis tatsächlich bewahrheiten, wovon wir derzeit ausgehen, würde das Mate 20 Pro bei Huawei eine neue Preis-Ära einläuten. Zum Vergleich: Für den direkten Vorgänger verlangte Huawei ein Jahr zuvor nur 799 Euro (). Einen Preisanstieg von 200 Euro für die neue Smartphone-Generation kennen wir sonst nur von Apple. Damit würde sich das Mate 20 Pro auf einem Level mit dem Galaxy Note 9 von Samsung bewegen, das ebenfalls eine UVP von 999 Euro besitzt. Selbst dem 1.149 Euro teuren iPhone XS kommt das Huawei-Smartphone bereits nahe.

Welche Smartphones uns neben dem Mate 20 Pro noch erwarten, seht ihr hier:

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Huawei Mate 20 Pro: Das sind die technischen Daten

Für die rund 1.000 Euro muss das Mate 20 Pro einiges auftischen. Glücklicherweise enttäuscht Huawei in dieser Hinsicht offenbar nicht. Letzten Gerüchten zufolge wird das Mate 20 Pro etwa ein 6,39 Zoll in der Diagonale messendes OLED-Display mit einer Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixeln besitzen. Während auf der Rückseite eine Triple-Kamera von Leica zum Einsatz kommen soll, gibt es an der Front einen ins Display integrierten Fingerabdrucksensor.

Wie ein sogenannter In-Display-Fingerabdrucksensor in der Praxis funktioniert, zeigt das Vivo X20 Plus:

Vivo X20 Plus: Das erste Smartphone mit Fingerabdrucksensor im Display.

Im Inneren arbeitet dem Vernehmen nach der brandneue Kirin-980-Prozessor, der – je nach Land – von 6 oder 8 GB RAM begleitet wird. Auf einen traditionellen microSD-Slot verzichtet Huawei offenbar, sondern setzt auf ein eigens entwickeltes Speichererkarten-Format. Abgerundet wird das Paket von Android 9 Pie als Betriebssystem, einem 4.200 mAh starkem Akku und einer Reverse-Wireless-Charging-Technologie, mit der das Mate 20 Pro kabellose Kopfhörer wieder aufladen kann. Auf einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss wird hingegen verzichtet.

Ob das reicht, um das 1.000-Euro-Preisschild zu rechtfertigen? Am 16. Oktober, wenn das Mate 20 Pro vorgestellt wird, wissen wir mehr.

Wo liegt bei euch die Preis-Schmerzgrenze beim Smartphone-Kauf? Schreibt uns in die Kommentare.

Quelle: WinFuture

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