Wieder einmal macht eine Meldung eines tödlichen Stromschlags durch ein iPhone die Runde - und erneut hat das Opfer ein billiges Ladegerät und nicht das Original-Apple-Netzteil verwendet. Vom Einsatz billiger Netzteile ist in jedem Fall abzuraten.

 

iPhone 4s

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iPhone 4s

Daily New Thailand (via Mac Rumors) berichtet vom Fall eines Thailänders, der ein iPhone 4s verwendete, als es mit der Steckdose verbunden war - offenbar über ein billiges No-Name-USB-Netzgerät. Der Mann erlitt einen Stromschlag, an dessen Folgen er verstarb.

Durch den gut leitenden Metallrahmen dürfte der Einsatz eins iPhone 4 oder iPhone 4s gefährlicher sein als der eines Aluminium- oder Plastik-Smartphones - zumindest, wenn der Benutzer das Gerät ohne eine Schutzhülle verwendet.

Der eigentliche Risikofaktor sind aber billige Netzgeräte, die bei einer Fehlfunktion die volle Spannung aus der Steckdose an das Telefon weitergeben können, wodurch ein gefährlicher Stromschlag überhaupt erst möglich wird. Nach ähnlichen Vorfällen in China hatte Apple Kunden in diesem Jahr angeboten, billige No-Name-Netzteile für 10 Dollar beziehungsweise 10 Euro gegen ein Original-Apple-Netzgerät auszutauschen.

Die Aktion lief nur bis zum 18. Oktober 2013, seitdem müssen Kunden für das Apple-Netzgerät wieder den vollen Preis in Höhe von 19 Euro bezahlen. Der Einsatz eines USB-Netzgerätes von einem anderen namhaften Hersteller dürfte jedoch genauso sicher sein wie der eines Apple-Netzgerätes. Insgesamt zeigen die Vorfälle, dass USB-Netzteile und -Kabel keine Komponente sind, bei denen man geizig sein sollte; neben den Extremfällen der Gesundheits- und Lebensgefahr bestehen natürlich auch Risiken für das Gerät selbst.

Florian Matthey
Florian Matthey, GIGA-Experte.

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