iPhone 5c: Warum es die 8-Gigabyte-Variante nur in wenigen Ländern gibt

Florian Matthey 9

Seit gestern bietet Apple auch eine 8-Gigabyte-Variante des iPhone 5c an – allerdings nur in einigen wenigen Ländern; darunter auch Deutschland. Nach eigenen Aussagen will Apple das iPhone im mittleren Preissegment in den Ländern stärken, in denen LTE-Netze populärer werden.

iPhone 5c: Warum es die 8-Gigabyte-Variante nur in wenigen Ländern gibt

Das iPhone 5c mit 8 Gigabyte Kapazität ist nur in einigen Ländern erhältlich – Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Australien und China. Hierzulande kostet es bei Apple direkt 549 Euro, also 50 Euro weniger als die 16-Gigabyte-Variante. Bemerkenswert ist, dass es die neue Variante nicht einmal in den USA – Apples Heimat – gibt. Auch scheint es sich nicht um ein „Billig-iPhone“ für Schwellenländer zu halten; die meisten der genannten Länder sind immerhin reiche Industrienationen.

Gegenüber Re/code hat sich Apple zu den Beweggründen geäußert: Der „Mittelklasse“-Markt des iPhone wachse jährlich und das 8-Gigabyte-iPhone 5c biete eine erschwinglichere Option für Märkte, in denen LTE sich weiter etabliert.

Das günstigste iPhone – das iPhone 4s, das weiterhin für 399 Euro erhältlich ist – enthält bekanntlich keinen LTE-Chip, mit dem 8-Gigabyte-iPhone 5c können Kunden, die LTE-Netze benutzen wollen, jetzt für 50 Euro weniger als bisher ein iPhone erhalten.

Re/code glaubt, dass ein Grund für die Entscheidung, das Gerät nicht in den USA anzubieten, die Tatsache ist, dass Smartphones dort fast nur in Verbindung mit Mobilfunk-Laufzeitverträgen verkauft werden. Ein durch einen Vertrag subventioniertes iPhone 5c gibt es dort schon für 99 US-Dollar, noch günstiger muss ein LTE-iPhone dort nach Auffassung Apples offenbar nicht sein.

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