iPhone-Trade-in: Erweiterung des Angebots auf Schwellenmärkte geplant

Florian Matthey

Eine Erweiterung von Apples Trade-in-Programm aufs europäische Festland lässt weiterhin auf sich warten. Dafür möchte das Unternehmen die Möglichkeit, ein altes iPhone gegen ein neues Gerät in Zahlung zu geben, jetzt auch auf Schwellenmärkte ausweiten.

iPhone-Trade-in: Erweiterung des Angebots auf Schwellenmärkte geplant

Seit dem vergangenen Sommer können amerikanische Kunden ein altes iPhone beim Kauf eines neuen Gerätes in einem Apple Retail Store ohne bürokratischen Aufwand in Zahlung geben. Seitdem hat Apple das Angebot auch auf Großbritannien erweitert, auch soll es für das europäische Festland entsprechende Pläne geben. Diese hat das Unternehmen jedoch noch nicht umgesetzt.

Insgesamt scheint sich Apple jedoch viel von dem Programm zu versprechen, denn offenbar will das Unternehmen das Angebot auf zahlreiche weitere Länder ausweiten: In einer Job-Kleinanzeige sucht Apple nach einem „Reuse (Trade-in) Worldwide Program Manager“, der sich um die Märkte Asien/Pazifik und Lateinamerika und Karibik kümmern und das Angebot allgemein verbessern soll. Außerdem gibt es in Indien seit kurzem ein ähnliches Angebot für Benutzer eines iPhone 4, die ein neueres Gerät erwerben möchten - das Ganze läuft aber über Apples Partner, auf dem Subkontinent gibt es noch keine Apple-eigenen Shops.

Ursprünglich hatten einige Beobachter vorhergesagt, dass Apple mit dem iPhone-Trade-in-Programm alte Geräte in Industrieländern „einsammeln“, diese generalüberholen und auf Schwellenmärkten vergünstigt anbieten will. Offenbar sieht Apple aber die wohlhabenderen Kunden in diesen Ländern ebenso als Ziel für eine Kampagne, die sie zu einem Upgrade anhalten soll.

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