Moga Ace Power: Erster iOS-7-Controller ist ab sofort erhältlich

Florian Matthey

Mit dem Moga Ace Power ist ab heute der erste Controller erhältlich, der sich über Apples offizielle iOS-7-Joypad-API ansprechen lässt. Das Gerät verbindet sich über den Lightning-Anschluss mit einem iPhone 5, 5c oder 5s oder einem iPod touch der fünften Generation und kann das Gerät dank eines eingebauten Akkus auch aufladen.

Controller für iOS-Geräte gibt es schon seit längerem, auch der Hersteller Moga hatte schon früher entsprechende Geräte im Angebot. Neu am Moga Ace Power ist die Unterstützung der offiziellen iOS-7-Controller-API: Hersteller von Joypads müssen sich in Zukunft nicht mehr darum bemühen, dass Spiele-Entwickler gerade ihr Produkt unterstützen werden; stattdessen gibt es nun einen einheitlichen, von Apple vorgegebenen Standard, was sowohl Entwicklern als auch Zubehör-Herstellern das Leben erleichtert.

Moga Ace Power kann sich damit rühmen, der erste Controller seiner Art zu sein: Ab heute ist er offiziell im Handel erhältlich, auch in Apples Online Store können Kunden das Produkt für 99,95 US-Dollar bestellen - im deutschen Store ist der Controller noch nicht aufgetaucht, bald dürfte es aber auch hier soweit sein.

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Der Controller verbindet sich mit dem jeweiligen Gerät über den Lightning-Anschluss, so dass er nur mit den iPhone-Modellen 5, 5c und 5s sowie dem iPod touch kompatibel ist - ein iPad passt von seinen Ausmaßen her nicht in den Controller. Ein Vorteil der Verbindung via Lightning - statt über Bluetooth - ist jedoch die Tatsache, dass der Hersteller so einen Zusatzakku in den Controller integrieren konnte, der das iPhone oder den iPod touch aufladen kann. Gerade bei Spielen, die viel Rechenleistung und somit viel Strom beanspruchen, ist das von Vorteil.

In einem ersten Test bemängelt die Website TouchArcade, dass sich das iOS-Gerät mit dem Controller aufgrund der Lightning-Anbindung aber nicht mehr mit einem Kabel mit einem Fernseher verbinden lässt. Zwar sei weiterhin eine Übertragung des Bildes über ein Apple TV via AirPlay möglich, allerdings lasse sich damit aufgrund der Zeitverzögerung oft nicht wirklich spielen.

Auch bei iOS-7-Controllern bestünde außerdem weiterhin der Nachteil, dass viele Spiele mit virtuellen Display-Knöpfen diese Knöpfe auch weiterhin anzeigen, wenn ein Controller vorhanden ist - wobei sich das eher den Entwicklern als Moga vorwerfen lässt. Schließlich sei der Controller etwas teuer, er fühle sich einfach nicht so an wie ein 100-Dollar-Produkt. Letztendlich sei der Controller dennoch ein wichtiger Schritt voran in Sachen iOS-Gaming.

Hands-on: Moga Ace Power.

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