Service für iPhone-Benutzer: Virgin Atlantic testet iBeacons am Flughafen Heathrow

Florian Matthey 1

iBeacons sind Apples Antwort auf NFC-Chips: Ähnlich wie diese kommunizieren sie mit iPhones über kurze Distanzen, arbeiten aber mit Bluetooth. Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic setzt die Technologie jetzt am Londoner Flughafen ein, um Fluggästen das Reisen zu erleichtern.

Service für iPhone-Benutzer: Virgin Atlantic testet iBeacons am Flughafen Heathrow

iBeacons sind kleine Bluetooth-Geräte, mit denen ein iPhone seine Position innerhalb von Räumlichkeiten genauer bestellen kann. Apple setzt die Technologie seit kurzem in den eigenen Retail Stores ein: Dort kann die Apple-Store-App dem Benutzer über Push-Benachrichtigungen Informationen zu Produkten anzeigen, in dessen Nähe er sich gerade befindet.

Auch die Fluggesellschaft Virgin Atlantic hat die Technologie für sich entdeckt - und setzt sie jetzt testweise am Flughafen London/Heathrow ein. Die „Upper Class“-Passagiere können sich beispielsweise einen Arbeitsschritt sparen, wenn sie sich dem Sicherheitscheck nähern - das iPhone zeigt dann automatisch die Bordkarte über die Passbook-App des iOS an.

Weitere geplante Einsatzmöglichkeiten sind das Anzeigen bestimmter Deals innerhalb des Sicherheitsbereichs: Wer an einem Moneycorp-Geldwechsel-Schalter vorbeigeht, könnte auf dem iPhone das Angebot sehen, Geld ohne zusätzliche Gebühr zu wechseln. Auch könnten Upper-Class-Passagiere Informationen zu Wellness-Angeboten erhalten, wenn sie an bestimmten Orten vorbeigehen.

Wenn man dann sein Gate erreicht hat, könnte das iPhone wiederum Informationen zu den Besatzungsmitgliedern anzeigen, sobald diese das Flugzeug betreten - so dass man sie schon vorher „kennen lernt“.

Das Angebot befindet sich noch in einem Test-Stadium; Virgin Atlantic setzt die Geräte bisher auch nur an dem Flughafen in London ein. Dennoch zeigt der Vorstoß erneut, was mit der Technologie möglich ist.

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