Tim Cook: iPhone 5c soll kein Einstiegs-iPhone sein

Florian Matthey

Vor der Veröffentlichung des iPhone 5c geisterte das Gerät meist als „Billig-iPhone“ durch die Gerüchteküche, viele Beobachter zeigten sich dann durch den recht hohen Preis überrascht. Apples CEO Tim Cook betont hingegen, dass das Gerät kein Einsteiger-iPhone sein soll - ein solches sei vielmehr das iPhone 4s.

Tim Cook: iPhone 5c soll kein Einstiegs-iPhone sein

Mit 599 Euro kostet die nur 100 Euro weniger als das günstigste iPhone 5s. Das iPhone 4s kostet hierzulande wiederum 399 Euro.

Ein nüchterner Blick auf die Preise macht Tim Cooks Erläuterung der Apple-Strategie leicht nachvollziehbar: Im Rahmen der gestrigen Präsentation des jüngsten Quartalsergebnisses betonte Cook, dass das iPhone 5c nicht das Einstiegsgerät sei soll. Vielmehr handle es sich um das „Mittelklassemodell“, das Einstiegs-iPhone sei das iPhone 4s. In allen drei Segmenten wolle Apple weiter wachsen.

Analysten fordern immer wieder ein günstiges Apple-Smartphone, mit dem das Unternehmen stärker in Schwellenmärkten wachsen könnte, in denen sich Kunden ein iPhone heute oft noch nicht leisten können - zumal dort meist Prepaid-Handy-Verträge üblicher sind. Viele hatten gehofft, dass das iPhone 5c ein solches Gerät werden könnte, die Preisgestaltung spricht jedoch nicht dafür.

Zur Apple-Strategie für Schwellenmärkte wollte sich Cook nicht genauer äußern. Allerdings verwies er daraus, dass das iPhone 4s in den USA jetzt kostenlos sei - wohlgemerkt mit Laufzeitvertrag. In anderen Ländern hänge vieles von dem jeweiligen Markt ab - die Wechselkurse spielten oft eine Rolle, und der Dollar-Kurs spiele Apple nicht immer in die Hände. Apple verstehe aber, dass es im Markt „Elastizität“ gebe; Apple sei bereit, sich entsprechend anzupassen.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung