Apple-Patent könnte SMS mit falschem Empfänger ausschließen

Julien Bremer

In einem gestern genehmigten Patent beschreibt Apple, wie es die Nutzer zukünftig davor schützen könnte, Textnachrichten irrtümlich an einen anderen Empfänger zu schicken. Demnach könnte das Display bald die Gesichter der Adressaten anzeigen.

Das hat doch bestimmt schon jeder einmal erlebt: Ihr schreibt eine Nachricht mit dem iPhone, vielleicht sogar mit empfindlichen Inhalt, drückt auf „Senden“ und erst dann erkennt ihr, dass ihr aus Versehen einen falschen Empfänger ausgewählt habt. Doch sobald ihr den Senden-Button betätigt habt, gibt es keinen Weg mehr zurück. Das kann mitunter eine ganz schön peinliche Angelegenheit werden.

Um solche Fälle zukünftig zu vermeiden, arbeitet Apple an einer Lösung, die euch im Vorfeld unmissverständlich klarmachen soll, an wen die Nachricht geht. Zumindest ist ein solches Patent aus dem Jahr 2012 gestern vom amerikanischen Patentamt genehmigt worden.

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Demzufolge könnten euch bald ein Bild des ausgewählten Kontakts im Hintergrund eurer Nachrichten-Anwendung angezeigt werden. Damit habt ihr stets vor Augen, an wen die SMS oder iMessage geht. Habt ihr kein Foto in eurem Adressbuch hinterlegt, dann ermittelt das System aufgrund von gespeicherten Informationen, ob es sich um eine weibliche oder männliche Person handelt und erstellt einen allgemeinen Avatar.

Apple Patent SMS

Für Gruppenchats wäre es dann denkbar, dass mehrere Fotos im Hintergrund angezeigt werden. Diese könnten dann noch einmal farblich unterschiedlich hinterlegt sein, je nachdem welche Person als letztes eine Nachricht geschrieben hat.

Zugegeben, dieses Patent ist keine Raketentechnik, aber eine nette Überlegung, um ein allgegenwärtiges Problem einzudämmen.

Quelle: Amerikanisches Patentamt
Bild via shutterstock

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