Apples passt Produktion an: 35 Prozent weniger iPhone 5c, 75 Prozent mehr iPhone 5s

Florian Matthey

Die Meldungen, denen zufolge Apple mit dem iPhone 5c enttäuschend niedrige Verkaufszahlen erzielt, mehren sich. Erneut ist aus Asien zu hören, dass Apple die Produktion des Gerätes verlangsamt hat. Dafür soll das Unternehmen deutlich mehr Exemplare des iPhone 5s bestellt haben.

Apples passt Produktion an: 35 Prozent weniger iPhone 5c, 75 Prozent mehr iPhone 5s

Die Marktforscher von NPD Display Search haben sich bei ihren Kontakten bei Apples Zulieferern erkundigt - und können „bestätigen“, dass Apple die Produktion des iPhone 5c zurückgefahren hat. Angeblich lässt Apple nun um 35 Prozent weniger Exemplare des günstigeren iPhone herstellen als geplant.

Die Gründe seien zweierlei: Einerseits habe Apple das Timing für den Verkaufsstart in China nicht perfekt getroffen. Die „Goldene Woche„, eine arbeitsfreie Zeit Anfang Oktober, hätten viele chinesische Netzbetreiber als Anlass genommen, Handys stärker subventioniert als üblich anzubieten. Sie wählten dabei seltener das vergleichsweise teure iPhone 5c, sondern konzentrierten sich auf günstigere Geräte, um insgesamt eine größere Zahl an vergünstigten Geräten anbieten zu können.

Allgemein habe der Markt außerdem einen viel günstigeren Preis für das iPhone 5c erwartet - die Gerüchteküche hatte das Gerät lange Zeit als „Billig-iPhone“ tituliert. Dass es dann letztendlich nur 100 Euro günstiger wurde als das in Sachen Hardware aktuellere Modell, das iPhone 5s, sei für viele eine Enttäuschung gewesen.

Dafür scheint sich das iPhone 5s noch besser zu verkaufen als Apple erwartet hatte: Für den direkten Nachfolger des iPhone 5 habe das Unternehmen die Produktion mittlerweile um 75 Prozent erhöhen lassen. Dass sich das iPhone 5c offenbar nicht so gut verkauft, dürfte sich für Apple angesichts dessen verschmerzen lassen, da die Gewinnmarge beim iPhone 5s wahrscheinlich noch etwas höher liegt.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung