iPhone in Taiwan: Apple erhält Strafe wegen Preisabsprachen

Florian Matthey 1

Apple behält über die eigenen Produkte gerne die Kontrolle - auch, was die Preisgestaltung angeht. In Taiwan muss das Unternehmen nun eine Strafe bezahlen, weil es Mobilfunkbetreibern in dem Land vorschreibt, für wie viel Geld sie das iPhone verkaufen sollen.

iPhone in Taiwan: Apple erhält Strafe wegen Preisabsprachen

Die Kommission für fairen Handel in Taiwan hat Apple wegen unzulässiger Preisabsprachen mit Mobilfunkbetreibern eine Strafe in Höhe von 20 Millionen Taiwan-Dollar auferlegt. Das sind umgerechnet 486.000 Euro - eine Summe, die dem Unternehmen nicht weh tun dürfte. Allerdings wird es in Folge der Entscheidung in Taiwan sein eigenes Geschäftsmodell bezüglich des iPhone ändern müssen, wenn es keine Rechtsmittel einlegt.

Stein des Anstoßes ist, dass Apple offenbar Einfluss auf die Preisgestaltung von Mobilfunkpartnern genommen hat. Die Kommission hat sich E-Mails angesehen, in denen die Unternehmen Apple mitgeteilt hatten, für welchen Preis sie einzelne iPhone-Modelle verkaufen wollten - verbunden mit der Frage, ob Apple dem zustimme.

Nach Auffassung der Kommission habe Apple aber kein Recht, auf die Preisgestaltung Einfluss zu nehmen, nachdem das Unternehmen den Mobilfunkbetreibern Vertriebsrechte erteilt habe. Aufgrund der Zuwiderhandlung hat sich die Kommission für die Strafe entschieden.

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