MagSafe fürs iPhone: Erfinder tüfteln an magnetischem Ladekabel

Julien Bremer 9

Was bei MacBooks schon lange Normalität ist, soll durch ein Kickstarter-Projekt auch für das iPhone realisiert werden: MagSafe. Doch ob Apple eine Umsetzung eines magnetischen Ladekabels für das iPhone von Fremdentwicklern zulässt, bleibt fraglich.

MagSafe fürs iPhone: Erfinder tüfteln an magnetischem Ladekabel

Das Prinzip von MagSafe ist simpel und hat sich als äußerst praktisch erwiesen: Bei Zugbelastung löst sich das magnetische Ladekabel vom MacBook und soll somit größere Schäden verhindern. Apple bietet MagSafe-Ladekabel nur für seine MacBooks an.

Das Kickstarter-Projekt Cabin hat sich als Ziel gesetzt, ein magnetisches Ladekabel für das iPhone zu entwerfen. Mithilfe eines MicroAdapters direkt am Telefon und eines magnetischen Adapters am Lightning-Kabel soll es problemlos befestigt werden.

Die Entwickler bieten außerdem vielfältige andere Produkte an, mit denen das iPhone geladen werden kann. Unter anderem eine Akkuhülle oder eine Docking-Station. Für die Realisierung der Produkte haben die Macher insgesamt 50.000 US-Dollar als Ziel angegeben. Dieses wurde bereits erreicht. Aktuell liegt die Summe der eingegangenen Spenden bei über 56.000 US-Dollar. Im Video werden euch die Erfindungen, noch einmal etwas näher gebracht.

Fraglich hingegen ist, ob die Umsetzung dann auch problemlos erfolgen kann. Apple hat bereits vor zwei Jahren einen Patentantrag für ein magnetisches Ladekabel für das iPhone eingereicht. Wir dürfen also gespannt sein, ob und wie Apple auf die Erfindungen rund um Cabin reagiert.

Zum Kickstarter-Projekt geht’s hier entlang.

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