US-Gesetz: Ein Logo weniger auf Smartphones & wie Hersteller „tricksen“

Martin Malischek 8

Digital statt Physisch: Ein US-Gesetzt soll zumindest einen Teil des Kleingedruckten von Smartphone-Rückseiten verschwinden lassen. Das CE-Logo wird sich jedoch sehr wahrscheinlich auf den Rückseiten der Smartphones halten. Es gibt jedoch auch Mittel und Wege, die Rückseite frei von Bürokratie zu halten.

US-Gesetz: Ein Logo weniger auf Smartphones & wie Hersteller „tricksen“
Bildquelle: Ingvar Bjork | Shutterstock.com .

Der Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama höchstpersönlich hat den E-Label Act durchgewunken. Dies berichtet das Online-Magazin The Hill. Mit ihm entfällt die Verpflichtung, das FCC-Logo auf einem Smartphone anzubringen.

Als Ersatz dient ein „digitaler Aufdruck“, mit welchem die Rückseite deutlich übersichtlicher wird und etwas weniger Kleingedrucktes auf ihm zu finden sein wird. Gänzlich verschwinden werden die Logos jedoch nicht. Die europäische CE-Zertifizerung wird wohl nach wie vor auf den Rückseiten der Geräte abgedruckt werden.

CE, FCC & Co.: Hersteller tricksen für eine „freie“ Rückseite

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Jedoch muss es nicht unbedingt die Rückseite sein: Sony setzt bei der Xperia-Reihe beispielsweise auf ein Zettelchen, dass sich von einer Seite des Geräts herausziehen lässt. Dem Zoll genügt dieser „Spicker“ für die Einfuhr. Ähnlich versteckt ist die Kennzeichnung beim Nexus 6 von Google: Dort finden sich die Sicherheits- und Zertifizierungshinweise auf der Unterseite des Geräts. Alternativ kann natürlich auch ein Aufdruck auf dem Akku genutzt werden, wenn die Rückseite abnehmbar ist.

Nichtsdestotrotz ist der E-Label Act ein Weg in die richtige Richtung, welcher hoffentlich auch in anderen Gebieten Schule macht.

Quelle: The Hill

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