„Wenn das iPhone ein Unternehmen wäre“ – Grafiken verdeutlichen Apples Erfolg

Julien Bremer

„Wenn das iPhone ein Unternehmen wäre…“ Dann wäre es von den Umsatzzahlen in einer Größenordnung von Amazon einzuordnen und noch deutlich vor anderen riesigen Konzernen.

„Wenn das iPhone ein Unternehmen wäre“ – Grafiken verdeutlichen Apples Erfolg

Es gibt ja über Apple so allerlei Zahlenspielerei. Manche davon sind sehr aufschlussreich und interessant. Andere wiederum sind reine Zeitverschwendung. Infografiken, wie die vor kurzem auf dem Online-Magazin Slate erschienene, sind zumindest ziemlich unterhaltsam und auch ein wenig abstrakt.

In dieser werden die Umsatzzahlen von Apple nach den einzelnen Produktreihen gesplittet und mit denen anderer großen Konzerne verglichen. Das Ergebnis ist doch recht erstaunlich und führt wieder einmal vor Augen, in welcher Größenordnung sich Apple bewegt.

Natürlich ist eine solche Rechnung nicht allzu ernst zu nehmen, da die iPhone-Sparte auf mehreren Ebenen mit dem Gesamtunternehmen verzweigt ist und in Wechselwirkung steht. Der iPhone-Absatz profitiert beispielsweise von Apples Vertriebswegen und kann somit noch mehr Geld umsetzen. Es ist also nur schwer möglich, die Produktreihe aus dem Unternehmen auszugliedern. Doch diese Faktoren wurden in der Grafik nicht berücksichtigt. Wie dem auch sei: Wenn die iPhone-Sparte ein eigenständiges Unternehmen wäre dann läge sie mit 19,75 Milliarden US-Dollar aus dem letzten Quartal deutlich vor weltweit erfolgreichen Unternehmen wie McDonald’s und Coca Cola. Selbst Google mit 15,96 Millarden Dollar Umsatz aus dem letzten veröffentlichen Quartalsbericht kann nicht Schritt halten. Lediglich der riesige Versandhändler Amazon ist auf Augenhöhe mit dem iPhone.

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Auch wenn das iPad zuletzt rückläufige Umsatzzahlen verzeichnen musste, von den Umsatzzahlen (5,89 Milliarden US-Dollar), die Apple durch das Produkt einfährt, träumen einige bekannte und große Technik-Unternehmen. So erreicht Facebook beispielsweise mit 2,5 Milliarden US-Dollar nicht ganz die Hälfte.

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Zugegeben: Diese Vergleiche zu ziehen ist mitunter recht fragwürdig, da die genannten Unternehmen ganz andere Geschäftsmodelle haben und ihre Einnahmen durch Werbung oder ähnliches beziehen. Dennoch sind die Grafiken eine nette Spielerei, die die Dimensionen verdeutlicht, in denen Apple mit seinen Produkten tätig ist.

Bild via shutterstock

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