Kommen wir zu den Fahrrad-Apps – und damit zu den Aufgaben, warum wir das iPhone oder Android-Smartphone überhaupt mitnehmen. Das Thema Fahrrad-Navigation mit dem iPhone hatten wir vor wenigen Jahren gesondert ausführlich getestet und besprochen und kommen an dieser Stelle nur verkürzt darauf zu sprechen.

Fahrrad-App zur Planung: Komoot

Komoot ist die erste Adresse, wenn es darum geht, eine Route zu planen. Das ist direkt auf dem Smartphone möglich, alternativ (und in Teilen etwas einfacher) über die Webseite. Um die Navigation auf dem Smartphone nutzen zu können, werden die geplanten Routen sowie die aufgezeichneten Fahrstatistiken im Nutzerkonto gespeichert und zwischen den persönlichen Geräten synchronisiert.

Doch nicht nur eigene Planungen gelingen dank markierter Fahrrad-Highlights an den Strecken und Überblick über die Straßenbeläge auf der Route. Komoot liefert auch viele Vorschläge für Unternehmungen, für das Fahrrad genauso wie zu Fuß. Die Community trägt zu einen entscheidenden Mehrwert bei. Wer sich nicht aktiv beteiligen will, muss das aber nicht.

Navigation: Fahrradmodus von Google Maps

Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Um von A nach B zu kommen, wird Google Maps meist als die Universallösung angesehen. Und das durchaus zu Recht. Auch der Fahrradmodus ist insgesamt sehr brauchbar. Wer Start- und Zielort für seine Tour weiß, kann gleich mit Google Maps loslegen. Einen Navigationsmodus bietet die App natürlich auch, aufgezeichnet werden die Routen aber nicht.

Tipp: Mit einem Google-Konto anmelden und das Kartenmaterial für den benötigten Bereich herunterladen. Denn über Land hat man noch oft genug eine langsame oder gar keine Internetverbindung. Wie das funktioniert, hier in unserer Tipp-Sammlung zu Google Maps:

 

iPhone 8

Facts 
iPhone 8
Bilderstrecke starten(12 Bilder)
11 Tipps, um Google Maps als Reiseführer einzusetzen

Fahrrad-Tracking mit dem iPhone: Cyclemeter

Entwickler: Abvio Inc.
Preis: Kostenlos

Zwar kann auch Komoot die Fahrten und Statistiken speichern. Wer aber in erster Linie aus sportlichen (Trainings-)Beweggründen auf das Rad steigt, lädt sich am besten eine ausgesprochene Sport-App. Cyclemeter hat es sich zum Ziel gemacht, aus dem Smartphone einen „umfassenden Fitness-Computer“zu machen. Workouts mit Intervallen, Runden, Trainingsplänen etc. können aufgesetzt und aufgezeichnet werden, viele Daten für das Radfahren und Laufen kann man sich über die Kopfhörer ausgeben lassen.

Eine gute Alternative findet man unter den Runtastic-Apps für iPhone und für Android.

Kurzfristiger Wettercheck: Regenradar

Regenjacke einpacken? Oder anziehen? Oder besser gleich daheimbleiben? Regenradar verrät, wie die Wolken die nächsten eineinhalb Stunden ziehen. Eine Wettervorhersage für die nächsten Tage ist natürlich auch enthalten. Siehe auch unsere Empfehlungen für Wetter-Apps.

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