„Prynt“ macht das Smartphone zur Snapchat-Sofortbildkamera

Thomas Konrad

Zwei Tüftler aus Paris wollen das iPhone 2015 zur Sofortbildkamera machen: Ihr Prynt-Case ist derzeit noch ein Prototyp. Drucken kann es aber bereits. Interessant: Ein ausgedrucktes Foto wird per Smartphone zum Video.

Prynt funktioniert mit iOS- und Android-Geräten mit einer Bildschirmgröße von vier bis fünf Zoll. Den Prototyp zeigt Prynt-Mitgründer Clément Perrot auch mit Apples iPhone 6. Das fertige Produkt soll jedoch auch mit dem iPhone 6 Plus und ähnlich großen Phablets zurecht kommen.

Der Prototyp verbindet sich mit dem Smartphone per Bluetooth, das fertige Prynt-Case werde jedoch direkt mit dem Smartphone verbunden sein. Ein Ausdruck soll dann unter 30 Sekunden dauern. Zwischen zehn und 30 Ausdrucke lassen sich mit einer gefüllten Hülle anfertigen. Das Papier könne man für 30 Cent pro Stück in der Prynt-App bestellen, erklärt Perrot gegenüber Techcrunch.

Wie Snapchat im echten Leben

Bei jedem Schnappschuss nimmt Prynt ein kurzes Video auf. Hält man einen Ausdruck vor die Smartphone-Linse, zeigt eine entsprechende App diese Sequenz auf der Fläche des Fotos an. Das funktioniert nicht nur auf dem eigenen, sondern jedem beliebigen Smartphone.

Anfang 2015 will Prynt eine Kickstarter-Kampagne starten. Für 99 US-Dollar soll man die Sofortbild-Hülle dann erwerben können.

Ein Video des funktionstychtigen Prototyps gibt es bei den Kollegen von Techcrunch.

Die Kamera ist inzwischen eine der meistgenutzten Funktionen in Smartphones. Was beim iPhone im Jahr 2007 als eine mittelmäßige Kamera mit zwei Megapixeln begann, ist nun für viele Kunden einer der Hauptgründe, sich Jahr für Jahr oder zumindest alle zwei Jahre ein neues Smartphone anzuschaffen.

Apples aktuelle iPhone-Generation soll dank Focus Pixels noch bessere Bilder aufnehmen. Das iPhone 6 Plus verfügt außerdem über eine optische Bildstabilisierung. Das gab es bislang noch in keinem Apple-Smartphone.

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