Drei von vier iPhone 6-Kunden entscheiden sich in Nordamerika offenbar für das kleinere 4,7-Zoll-Modell. Immerhin jedes vierte verkaufte Gerät ist damit ein iPhone 6 Plus. Apples neue iPhone-Generation scheint zudem beliebter als die letzte. 

Die Zahlen stammen von Consumer Intelligence Research Partners, kurz CIRP. Die Gemessen haben die Marktforscher die ersten 30 Tage in den USA seit Verkaufsstart der neuen Geräte. Apples aktuelle iPhone-Generation machte den Löwenanteil der Verkäufe aus: iPhone 6 und 6 Plus zusammen hatten einen Anteil von 91 Prozent, fasst UBS-Analyst Steven Milunovich zusammen. iPhone 5s und iPhone 5c brachten es seiner Aussage nach im Vorjahr auf 84 Prozent.

Das iPhone 6 hat CIRP zufolge einen 68-Prozent-Anteil, das größere Plus-Modell sei für rund 24 Prozent der Verkäufe verantwortlich.

Die durchschnittliche Speicherkapazität habe sich im Vergleich zum Vorjahr übrigens verdoppelt, liegt derzeit bei 48 Gigabyte. Apples Strategie, Kunden mit mehr Speicher in den teureren Modellen vom 16-GB-Modell wegzulocken, ging offenbar auf.

Die aktuellen Modelle gibt es mit 16, 64 und 128 Gigabyte Speicher - das iPhone 5s konnte man seinerzeit mit 16, 32 oder 64 Gigabyte erwerben.

Die neuen iPhone-Modelle hat Apple Anfang September vorgestellt, zusammen mit der finalen Version von iOS 8 und einem gänzlich neuen Produkt, der Apple Watch. Die soll aber erst im nächsten Jahr erscheinen. Es wird sie in drei Kollektionen geben, einer gewöhnlichen aus Edelstahl, einer Sport-Variante aus Aluminium und in einer edlen Version aus purem Gold. Die neuen iPhones zeichnen sich durch einen neuen 64-Bit-Prozesser der zweiten Generation, bessere Kameras, bessere Displays und ein noch dünneres Gehäuse aus.

Apples iPhone 5s ist weiterhin erhältlich, ebenso wie das iPhone 5c. Letzteres ersetzt das iPhone 4s als günstiges iPhone für Einsteiger.

via Appleinsider