Der M7 ist der Koprozessor im iPhone und erfasst durchgehend die Daten der Bewegungssensoren und des Gyroskops. Sein Nachfolger im iPhone 6 soll weitere Informationen auswerten können, die sich vor allem auf den Fitnessbereich beziehen.

 

iPhone 6

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Auf dem chinesischen Twitter-Pendant Weibo (via gforgames) ist eine Zeichnung aufgetaucht, die auf den neuen Koprozessor deutet. Der Codename des Koprozessor soll „Phosphorus“ lauten und dieser sei in der Lage, auch anderweitige Daten als die der Orts- und Bewegungssensoren zu verarbeiten.

Zeichnung

Den Vermutungen zufolge soll er auch mit Zusatzgeräten zusammenarbeiten können und wichtige Gesundheitsdaten aus dem HealthKit wie Blutdruck, Cholesterinspiegel, Blutzucker, Herzfrequenz und Kalorienverbrauch lesen und auswerten können. Die Verbindung zu den zusätzlichen Geräten soll über Bluetooth 4.0 LE gewährleistet werden.

Mit der Einführung des M7 im iPhone 5s hat Apple bereits einige Prozesse vom Hauptchip „ausgelagert“. Den Anschein nach hält Apple an dieser Taktik fest und will sie weiter ausbauen. Dadurch können bestimmte Prozesse ausgeführt werden, ohne, andere Vorgänge zu stören. Außerdem wirkt sich ein Koprozessor positiv auf die Akkulaufzeit aus, da der Hauptprozessor nicht durchgehend vollständig belastet wird.

Julien Bremer
Julien Bremer, GIGA-Experte.

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