iPhone 6 mit elektronischer Bildstabilisierung, größeren Sensor-Pixeln

Ben Miller 10

Einem Bericht aus China zufolge soll bei der iSight-Kamera des iPhone 6 eine elektronische statt optische Bildstabilisierung zum Einsatz kommen.

Laut der ESM-China-Analystin Sun Chang Xu verzichtet Apple beim kommenden iPhone 6 auf eine optische Bildstabilisierung der iSight-Hauptkamera und setzt dafür elektronische Bildstabilisierung.

Grund hierfür dürfte das angeblich nur 6,1 Millimeter dünne und dem iPod touch sehr ähnliche Design des iPhone 6 sein. In diesem fände ein Kamera-Modul mit optischer Bildstabilisierung (OIS) wahrscheinlich keinen Platz. Eine elektronische Bildstabilisierung (EIS) braucht zwar weniger Platz, hat aber mit schlechten Lichtverhältnissen deutlich mehr zu kämpfen.

Außerdem berichtet Xu (via macrumors), dass Apple die Sensor-Pixel der iSight-Kamera erneut vergrößern will, von 1,5 auf 1,75 Mikrometer. Jeder Pixel kann so mehr Licht einfangen, was besonders bei schlechten Lichtverhältnissen zu besseren Ergebnissen führt. Damit scheint Apple den Nachteil von EIS ausgleichen zu wollen.

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iPhone 6 und Lumia 930 im Kamera-Vergleich [Galerie]

Selbst ohne optische Bildstabilisierung passt die iSight-Kamera nicht bündig in einen aktuellen iPod touch und steht hervor (was Apple übrigens in den offiziellen Produktbildern gekonnt versteckt). Somit dürfte es für Apples Ingenieure eine große Herausforderung darstellen, ein hochwertiges Kamera-Modul mit Bildstabilisierung zu entwickeln, welches noch kompakter ist und bündig in ein so dünnes Gehäuse passt.

In Vergangenheit meldete Xu, dass Apple dem iPhone 6 auch einen Luftdruck-, Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor spendieren würde.

Man erwartet derzeit, dass Apple das iPhone 6 in zwei Größen mit 4,7 und 5,5 Zoll Display im September vorstellt.

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