iPhone: Apple-Patentantrag beschreibt optische Bildstabilisation

Florian Matthey 10

Die Kameras in zukünftigen iPhone-Modellen könnten mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet sein: Ein neuer Apple-Patentantrag beschreibt, wie sich die Technik in einer Smartphone-Kamera umsetzen ließe. Entsprechende Gerüchte ums iPhone 6 gab es schon vor wenigen Tagen.

iPhone: Apple-Patentantrag beschreibt optische Bildstabilisation

Das US-Patent- und Markenamt hat Ende letzter Woche einen Apple-Patentantrag (via Mac Rumors) veröffentlicht, der sich mit optischer Bildstabilisation für Miniatur-Kameras befasst - also beispielsweise im iPhone 6 zum Einsatz kommen könnte.

Als Erfinder nennt der Antrag den Apple-Mitarbeiter Richard Topliss, der im Januar 2012 ins Unternehmen wechselte - und zuvor bei der britischen Firma Cambridge Mechatronics gearbeitet hatte. Letztere bietet ebenfalls eine Technologie für optische Bildstabilisation in Smartphone-Kameras an.

Die von Apple beschriebe Technik setzt auf Verstellmotoren, die sowohl für den Auto-Fokus der Kamera als auch für die Bildstabilisation zum Einsatz kommen. Optische Bildstabilisation funktioniert durch das Bewegen der Linse während der Benutzer - meist versehentlich - die Kamera selbst bewegt, um diese Bewegungen auszugleichen und so ein Verwackeln der Bilder zu verhindern. Die Kombination aus Autofokus und Bildstabilisation dürfte eine kompaktere Bauweise ermöglichen.

Apple setzt im iPhone 5s bislang lediglich auf eine Software-Bildstabilisation - das Gerät nimmt mehrere Fotos in kurzer Abfolge auf, um aus diesen ein „Idealfoto“ zu errechnen. Dass im iPhone 6 eine optische Bildstabilisation zum Einsatz kommen würde, hatte die Gerüchteküche schon vor wenigen Tagen gemunkelt: Es heißt, dass Apple im neuen iPhone weiterhin auf eine 8-Megapixel-Kamera setzen, diese dafür aber - unter anderem durch die Bildstabilisation - in anderen Bereichen verbessern würde.

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