iPhone dominiert Aktivierungszahlen im Weihnachtsgeschäft

Florian Matthey 7

Apple scheint ein sehr guts Weihnachtsgeschäft gehabt zu haben - zumindest, was den größten Gewinnbringer, das iPhone, betrifft. Ein Unternehmen hat ermittelt, dass es um Weihnachten dreimal so viele Aktivierungen eines iPhone gab wie die der Summe aller Samsung-Modelle.

iPhone dominiert Aktivierungszahlen im Weihnachtsgeschäft

Flurry, ein Mobil-Werbung- und -Analytik-Dienstleister und seit diesem Jahr eine Yahoo-Tochter, hat die weltweite Zahl der Smartphone-Aktivierungen für die Tage 19. bis 25. Dezember ermittelt und den einzelnen Herstellern zugeordnet. Das Ergebnis: 51,3 Prozent aller aktivierten Smartphones waren in diesem Zeitraum iPhones, nur 17,7 Prozent stammten von Samsung. Die Microsoft-Tochter Nokia schaffte bemerkenswerte 5,8 Prozent, Sony und LG lediglich 1,6 und 1,4 Prozent.

In den Aktivierungsstatistiken liegen die chinesischen Hersteller Huawei, Xiaomi und Lenovo im noch niedrigeren Prozentbereich. Das dürfte einerseits daran liegen, dass die Hersteller besonders in Asien, wo Weihnachten vielerorts keine so große Rolle spielt, beliebt sind; andererseits aber wohl auch daran, dass die Geräte nicht immer bei Google aktiviert werden. Diese Unternehmen halten mittlerweile beträchtliche Anteile des Smartphone-Weltmarkts. Bemerkenswert ist aber dennoch der große Abstand, mit dem Apple vor dem eigentlichen Smartphone-Weltmarktführer Samsung liegt.

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Flurry hat auch bestätigt, dass der Trend weiter in Richtung „Phablet“ geht, wofür auch das iPhone 6 Plus verantwortlich sein dürfte: 2011 waren nur 3 Prozent der aktivierten Mobil-Geräte große Smartphones (oder eben „Phablets“), 2014 liegt dieser Wert bei 13 Prozent. Die Summe der großen und kleinen Tablets ließ hingegen von 32 Prozent im Jahr 2011 zu 22 Prozent im Jahr 2014 deutlich nach.

Im Januar wird Apple das Ergebnis des ersten Geschäftsquartals 2015 vorstellen, das das Weihnachtsgeschäft umfasst. Alles deutet darauf hin, dass die iPhone-Verkaufszahlen dank der Einführung des iPhone 6 besonders hoch ausfallen werden.

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