iPhone-Produktion in Indien beginnt in wenigen Wochen

Florian Matthey

In einigen Wochen wird es tatsächlich „Made in India“-iPhones geben: In 4 bis 6 Wochen soll die Fabrik des Apple-Partners Wistron die Montage von iPhones im indischen Bangalore aufnehmen. Weitere Produktionsanlagen sollen hinzukommen.

iPhone-Produktion in Indien beginnt in wenigen Wochen
Bildquelle: @tim_cook bei Twitter.

Wie das Wall Street Journal erfahren hat, wird Apple in der Fabrik in Bangalore zunächst das iPhone 6 und iPhone 6s herstellen lassen. In drei Monaten soll dann das iPhone SE hinzukommen. Da sich in dem Land Marktanteile in erster Linie mit günstigeren Geräten gewinnen lassen, kommt dieser Schritt nicht überraschend. Apple hatte erst kürzlich das iPhone 6 mit 32 GB Kapazität in Indien und einigen europäischen Ländern wieder eingeführt.

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Die Tatsache, dass Apple die älteren iPhone-Modelle in Indien selbst produzieren lässt, dürfte zur Folge haben, dass die Preise der Geräte dort deutlich fallen werden. Bislang sorgen hohe Importzölle noch dafür, dass Apple iPhones zum Teil zu einem höheren Preis als in Europa anbietet, um die Gewinnmarge ähnlich hoch halten zu können – was selbst die älteren Modelle für einen Großteil der Bevölkerung des Landes unerschwinglich machte. Durch die Produktion in Indien sollen Preissenkungen von mindestens rund 100 US-Dollar möglich sein.

Importzölle fallen allerdings weiterhin für die einzelnen Komponenten an, die Apple für die Montage nach Indien einführen muss. Hier soll sich Apple weiterhin nicht mit der indischen Regierung über eine Ausnahmeregelung einig sein. Auch mittelfristig dürften indische iPhones also teurer sein, als sie ohne solche Zölle sein könnten.

Quelle: Wall Street Journal via AppleInsider

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