Made for i: iPhone-Hüllen müssen gegen 1-Meter-Stürze schützen

Florian Matthey 1

Zubehör-Hersteller haben die Möglichkeit, sich mit dem „Made for i“-Label offiziell Apples Segen für ihre Produkte einzuholen. Apple hat diesbezüglich jetzt die Bestimmungen für iPhone-Schutzhüllen verschärft.

Made for i: iPhone-Hüllen müssen gegen 1-Meter-Stürze schützen

Damit eine iPhone-Schutzhülle das Label „Made for iPhone“ tragen kann müssen Hersteller seit der Veröffentlichung des iPhone 6 und iPhone 6 Plus einige weitere Voraussetzungen erfüllen. Zunächst verlangt Apple, dass die Hüllen ein iPhone vor einem Sturz aus einem Meter Höhe auf eine harte, flache Fläche wie einen asphaltierten Bürgersteig schützen müssen. Hierbei muss ein Schutz für alle Teile des Gerätes bestehen, inklusive des Displays.

Hinzu kommt eine weitere Regel, der zufolge Hüllen auch das Display-Glas schützen müssen, wenn das iPhone umgedreht auf einer flachen Oberfläche wie auf einem Tisch aufliegt. Dies lässt sich einerseits durch die Abdeckung des Displays, andererseits aber auch durch eine leichte Erhöhung der Schutzhülle an den Kanten bewerkstelligen.

Hinzu kommt eine Einschränkung der Materialien, die Hersteller bei der Produktion der Schutzhüllen verwenden dürfen - hierbei handelt es sich um potentiell umweltschädliche oder gesundheitsgefährdende Stoffe, die zum Teil in einigen Ländern ohnehin verboten sind.

Apple kann natürlich nur denjenigen Herstellern, die am „Made for i“-Programm teilnehmen, entsprechende Vorschriften machen. Für Hersteller ist eine Teilnahme aber dennoch attraktiv, da ein offizielles Apple-Label von Kunden auch als Qualitätsmerkmal verstanden wird.

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