Urteil nach Patent-Klage: Apple muss Universität 234 Millionen Dollar bezahlen

Thomas Konrad 11

Apple muss einer staatlichen Universität im US-Bundesstaat womöglich 234 Millionen US-Dollar bezahlen. Der Hersteller hatte ein Patent der Uni in manchen iPhone- und iPad-Modellen verletzt.

Geklagt hatte die Wisconsin Alumni Research Foundation der University of Wisconsin-Madison, kurz UW Madison, bereits Anfang 2014. Der Grund ist ein Patent aus dem Jahr 1998, das laut Apple-News-Portal „9to5Mac“ beschreibt, wie man die Effizienz eines Chips erhöhen kann. Apple habe das Patent der Universität zufolge mit seinem A7-, A8-, und A8X-Chip verletzt.

Ein US-Gericht hat nun entschieden, dass Apple in der Tat Schadenersatz zu bezahlen hat. Die Summe: 234 Millionen US-Dollar. Richter William Conley zufolge habe Apple die Patente nicht wissentlich verletzt. Wäre dem Unternehmen die Absicht nachgewiesen worden, wären bis zu 862 Millionen Dollar Schadenersatz fällig gewesen.

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iPhone 6 und Lumia 930 im Kamera-Vergleich [Galerie]

Apple wird in dem Fall Berufung einlegen.

Vorbei ist die Angelegenheit noch lange nicht: Letzten Monat hat die Wisconsin Alumni Research Foundation erneut eine Klage eingereicht. Diesmal geht es um die Prozessoren mit der Bezeichnung A9 und A9x im iPhone 6s und im iPad Pro.

 

 

 

 

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