Weitere iPhone-Explosions- und -Brandfälle – kein Hinweis auf Konstruktionsfehler

Florian Matthey 16

Das Drama um das Samsung Galaxy Note 7 sorgt auch für mehr Aufmerksamkeit für Feuer-Vorfälle mit anderen Smartphones. So auch bei iPhones: Apple untersucht den Fall eines iPhone 6 Plus in den USA, in China soll ein iPhone 7 Feuer gefangen haben.

Weitere iPhone-Explosions- und -Brandfälle – kein Hinweis auf Konstruktionsfehler

iPhone 6 Plus in den USA: Plötzliches Feuer in der Nacht

Die amerikanische Apple-Kundin Yvette Estrada berichtet, dass ihr iPhone 6 Plus plötzlich nachts Feuer fing: Zuerst sei ein Zischen und dann ein kleiner Knall zu hören gewesen. Plötzlich seien dann Flammen aus dem iPhone-Display gekommen. Ihr Mann habe schnell reagiert und das iPhone in ein Waschbecken geworfen. Die Feuerwehr habe nur noch Asche, Einzelteile und ein geschmolzenes Handy vorgefunden.

Apple hat angekündigt, sich den Fall genauer anzusehen. Auch hat das Unternehmen Estrada ein neues iPhone 6 Plus sowie die Möglichkeit eines – allerdings nicht kostenlosen –  Upgrade auf ein iPhone 7 angeboten. Das iPhone-Feuer habe auch zwei Apple-Watch-Ständer, eine Brille und das Schränkchen, auf dem es lag, beschädigt; Apple hat Estrada dementsprechend auch neue Watch-Ständer angeboten. Zu Verletzungen kam es in diesem Fall nicht.

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iPhone 7 in China: Explosion mit Gesichtsverletzung

Aus China ist derweil zu hören, dass ein dortiger iPhone-Benutzer weniger Glück hatte: Sein iPhone 7 sei explodiert, als er es gerade ans Ohr hielt. Der Benutzer trug somit Verletzungen durch Glassplitter im Gesicht davon. Auch die Finger an seiner rechten Hand wurden verletzt. Ob Apple auch in diesem Fall ermittelt, ist unklar.

In den letzten Tagen machten schon andere Meldungen um „explodierende“ iPhones die Runde: Ein iPhone 6 Plus soll in der Hosentasche seines Benutzers Feuer gefangen haben, obwohl es ausgeschaltet war – wobei hier eine Beschädigung des Akkus durch Verbiegen denkbar ist. Auch soll ein iPhone 7 Plus explodiert sein, als es sich noch in seiner Original-Verpackung befand.

Aktuell keine Hinweise auf Konstruktionsfehler

Dass Lithium-Ionen-Akkus aufgrund einer Fehlfunktion Feuer fangen oder sogar explodieren, kommt immer wieder einmal vor; allerdings sind diese Fälle in der Regel sehr selten. Die Besonderheit beim Galaxy Note 7 ist, dass hier ein Konstruktionsfehler vorliegt, der zu deutlich häufigeren Fällen führt. Besonders dramatisch ist, dass offenbar auch Austauschgeräte von dem Phänomen betroffen sind.

Auch das Galaxy Note 7 ist allerdings nicht der erste Fall seiner Art: Vor einigen Jahren mussten einige Hersteller – auch Apple – Notebook-Batterien von Sony zurückrufen, weil diese aufgrund eines Konstruktionsfehlers explodieren konnten.

Quellen: ABC30 via Boy Genius Report, Appleneu.com (Google-Übersetzung)

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