Apple-Patentantrag: Touch ID als „Panic Button“

Florian Matthey 3

Ein Apple-Patentantrag beschreibt ein neues Einsatzgebiet für den Touch-ID-Fingerabdrucksensor im iPhone und iPad: Mit einem bestimmten Finger ließe sich ein „Panik“-Modus aktivieren, der das Gerät zurücksetzt oder auch einen Notruf sendet.

Das US-Patent- und -Markenamt hat den Apple-Patentantrag (via 9 to 5 Mac) gestern veröffentlicht. Die Idee ist, dass Benutzer das iPhone oder iPad mit einem bestimmten Finger – beispielsweise dem rechten Zeigefinger – normal entsperren können. Ein anderer Finger – beispielsweise der linke Zeigefinger – könnte im Gerät jedoch für Notfall-Maßnahmen vorgesehen sein: Ein so genannter „Panic Mode“.

Wenn also bei einem Raubüberfall der Täter einen iPhone-Besitzer dazu nötigt, das Gerät zunächst zu entsperren, könnte der linke Zeigefinger dafür sorgen, dass das iPhone persönliche Daten löscht oder den Zugriff darauf blockiert. Denkbar wäre aber auch, dass das iPhone im Panik-Modus die Kamera und das Mikrofon aktiviert, um Daten aufzuzeichnen und/oder an eine Notfallstelle zu übermitteln. Auch könnte der Benutzer in einem Notfall mit dem vorgesehenen Finger das iPhone direkt die Polizei kontaktieren und seine GPS-Koordinaten durchgeben lassen – beispielsweise, wenn ein Wanderer in den Bergen stürzt.

Der Antrag beschreibt auch, dass das Gerät verschiedene Panik-Modi für verschiedene Finger vorsehen könnte. Wichtig ist dann nur, dass der Benutzer nicht versehentlich den falschen Finger benutzt und einen Fehlalarm auslöst…

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