Apple Stores: Apple testet häufigeres Einschicken von iPhones zur Fehlerbehebung

Florian Matthey 8

Apple könnte die Fehlerbehebung bei iPhones in Stores in Zukunft anders handhaben: In einigen Stores hat das Unternehmen damit begonnen, iPhones bei bestimmten Problemen einzuschicken und den Benutzern in diesem Zeitraum ein Leihgerät zu geben.

Apple Stores: Apple testet häufigeres Einschicken von iPhones zur Fehlerbehebung

Wer in einigen Stores in den USA, Europa und Japan in diesen Tagen ein iPhone 6 (Plus) oder iPhone 6s (Plus) mit einem Problem in einen Apple Store bringt, könnte auf eine neue Art der Problemhandhabung durch Apples „Genius“-Experten treffen: Wenn das Gerät sich nicht mit iTunes verbinden lässt, sich nicht einschalten lässt oder beim Bootvorgang nicht über das Apple-Logo hinaus kommt, sollen die Mitarbeiter das Gerät zu einem Apple-Service Center einschicken – obwohl nicht unbedingt ein Hardware-Defekt vorliegt. 9 to 5 Mac hat von dem Pilotprojekt erfahren, das Apple in einigen Stores testet.

Durch die neue Handhabung sollen Kapazitäten in den Apple Stores für andere Aufgaben frei werden – die genannten Probleme bedeuteten in der Praxis einen vergleichsweise hohen Zeitaufwand, da die anwesenden Experten erst eine Fehlersuche betreiben müssen. Die Kunden sollen durch die Neuerung aber keinen großen Nachteil spüren, also insbesondere nicht einige Tage ganz ohne iPhone auskommen müssen: Die betroffenen Benutzer sollen in den Tagen, für die sie ihr iPhone aus der Hand gegeben haben, ein 16-Gigabyte-iPhone 6 als Leihgerät erhalten. Die Reparatur (oder Fehlerbehebung) soll inklusive der Versandzeit drei bis fünf Tage dauern. Durch das Aufspielen von Backups auf das Leih-iPhone und später wieder auf das eigene Gerät sollte der Übergang möglichst sanft erfolgen.

Ob Apple das Pilotprojekt letztendlich zur Regel macht, bleibt abzuwarten. Welche Stores genau das neue Verfahren testen, ist noch nicht bekannt.

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