Aus dem Leben eines iPhones: Bio-Pic aus Smartphone-Sicht

Ansgar Warner 2

Paul Trillo drehte per iPhone ein eindrucksvolles Bio-Pic: im Zentrum steht das Smartphone selbst, von der Geburt bei Foxconn bis zur Reinkarnation im Second-Hand-Laden.

Aus dem Leben eines iPhones: Bio-Pic aus Smartphone-Sicht
Bildquelle: Screenshot.

Wir sprechen gerne vom Lebens-Zyklus eines iPhones, doch wie erlebt das Gerät wohl tatsächlich den Alltag mit uns? Paul Trillo hat die Antwort parat. In seinem Kurzfilm „Life and Death of an iPhone“ erzählt der New Yorker Filmemacher zwölf Monate aus dem Leben eines iPhones. Das Besondere ist dabei die Point-of-View-Perspektive des siebenminütigen Biopics, denn Trillo hat zum Drehen die iPhone-Kamera genutzt (und zum Schneiden die neue Cameo-App von Vimeo).

So erlebt man in Rückenlage zunächst die „Geburt“ bei Foxconn: Menschen mit Gesichtsmasken blicken chirurgenmäßig auf uns herab, danach lernt das iPhone seinen neuen Besitzer kennen, und begleitet ihn durch denn urbanen Alltag: Straßenspaziergänge durch Brooklyn, Kneipenszenen, Konzerte, Co-Working-Areas, Ohren-Closeup beim Telefonieren, Selfie mit George Washington in der Gemäldegalerie.

Bald hinterlässt das Großstadtleben jedoch deutliche Spuren: der Blick wird schwammig, das Display ist verkratzt. Das iPhone wechselt den Besitzer, landet im Second-Hand-Laden, wird repariert. Die Reinkarnation gelingt: ein neuer Zyklus beginnt, irgendwo in Chinatown…

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