Bendgate war gestern: Apple verstärkt iPhone 6s an kritischen Punkten [Video]

Holger Eilhard 29

Kurz nach der Vorstellung des iPhone 6 und 6 Plus mehrten sich die Meldungen, dass sich die beiden iPhone-Modelle unter Umständen verbiegen könnten. Nach dem Antennagate folgte nun das so genannte Bendgate.

Bendgate war gestern: Apple verstärkt iPhone 6s an kritischen Punkten [Video]
Bildquelle: Unboxing Therapy.

Bereits seit einiger Zeit kursieren Gerüchte im Netz, das Apple sich dem Problem mit dem kommenden iPhone-Generation annehmen würde. Eine angeblich vom iPhone 6s stammende Rückseite zeigt nun, dass dies offensichtlich der Fall ist.

In einem heute veröffentlichten Video von Unboxing Therapy werden die Rückseiten vom aktuellen iPhone 6 und dem kommenden iPhone 6s vergleichen:

Wie man dem Video entnehmen kann, hat Apple die Maße des iPhone 6s in alle Dimensionen (138,2 mm x 67,16 mm anstelle von 138,09 mm x 66,91 mm) ein wenig ausgeweitet. Dies deckt sich mit früheren Gerüchten. Apple hat aber des Weiteren an wichtigen Punkten, beispielsweise in der Nähe der Knöpfe zur Lautstärkeregelung, das Gehäuse deutlich verstärkt. Waren es beim iPhone 6 noch 1,14 mm, ist das iPhone 6s an diesen Stellen 1,9 mm dick. Genau an diesen Punkten war beim iPhone 6 und 6 Plus ein Verbiegen möglich.

Wer jetzt denkt, dass aufgrund des verstärkten Gehäuses und der gewachsenen Dimensionen auch das Gewicht steigen würde, wird enttäuscht. Während die Rückseite des iPhone 6 27 Gramm auf die Waage bringt, ist dasselbe Bauteil vom iPhone 6s 2 Gramm leichter und wiegt nur 25 Gramm.

Diese Reduzierung ist möglicherweise dem Einsatz eines anderen Materials zu verdanken. Einige Gerüchte besagten, dass Apple beim iPhone 6s zum Series 7000 Aluminium greifen würde, welches bereits bei der Apple Watch zum Einsatz kommt.

Die Vorstellung des iPhone 6s wird für den 9. September erwartet.

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