Was tut eine Fernsehsendung, wenn der Strom ausfällt? Die Macher einer französischen Talkshow entschieden sich dazu, den Rest der Sendung einfach mit iPhones zu filmen. Für die Beleuchtung war immerhin noch Strom da.

 

iPhone 6s

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iPhone 6s

Die französische Website iPhon.fr berichtet über technische Probleme bei der Aufzeichnung einer Folge der Talkshow „On n’est pas couché“ (frei übersetzt: „Wir sind noch wach“): Der Strom im Studio fiel nach 45 Minuten aus, so dass Kameras und weiteres Equipment nicht mehr funktionierten. Nur eine Notbeleuchtung war noch vorhanden.

Nachdem die Probleme drei Stunden lang anhielten, entschied sich die Regie dafür, einfach mit dem Equipment weiterzumachen, das im Studio vorhanden war und auch ohne Verbindung zum Stromnetz funktionierte: mit iPhones. Später ließen sich dann die ersten 45 Minuten und die weiteren mit iPhones erstellen Aufnahmen zusammenschneiden. Bei YouTube lässt sich das Resultat bewundern.

Mit professionellen Kameras kann ein iPhone natürlich nicht mithalten. Dennoch zeigen die Aufnahmen, dass die Leistung moderner Smartphones bemerkenswert ist: Dank 4K-Auflösung und – im iPhone 6s Plus – optischer Bildstabilisierung sind Aufnahmen möglich, die sich noch vor einigen Jahren eben nur mit professionellem Equipment realisieren ließen. Voraussetzung ist natürlich immer, dass genügend Licht vorhanden ist; ansonsten bleibt immer das Problem, dass die kleinen Sensoren verhältnismäßig wenig Licht aufnehmen können.

Es ist unklar, ob die Aufnahmen von „On n’est pas couché“ vom Plus-Modell des iPhone 6 oder iPhone 6s stammen; jedenfalls sollen es nur Plus-Geräte gewesen sein. Das iPhone 6 Plus erlaubt „nur“ Full-HD-/1080p-Video-Aufnahmen; außerdem funktioniert die optische Bildstabilisierung mit dem älteren Modell nur mit Fotos, nicht mit Videos.

Kameravergleich: iPhone 6s versus Nikon D750.

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