iPhone 6s: Benutzungsstatistiken sprechen gegen schwache Verkaufszahlen

Florian Matthey 2

Sind die Verkaufszahlen des iPhone 6s und iPhone 6s Plus enttäuschend? Meldungen aus Zulieferer-Kreisen lassen das vermuten. Benutzer-Statistiken sprechen jedoch eine andere Sprache.

iPhone 6s: Benutzungsstatistiken sprechen gegen schwache Verkaufszahlen

In absoluten Zahlen werden sich die neuen iPhones sicherlich gut verkaufen. Die Frage ist allerdings, wie sich die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr entwickeln. Hier konnte sich Apple bislang mit jeder iPhone-Generation steigern – ob dies auch im vergangenen Weihnachtsgeschäft der Fall war, werden wir erst wissen, wenn Apple am 26. Januar das jüngste Quartalsergebnis verkünden wird.

Die Börse macht sich jedoch seit Wochen Sorgen um Meldungen, denen zufolge die Apple-Zulieferer in Asien die Produktion zurückgefahren haben – das würde bedeuten, dass Apple zumindest weniger Exemplare verkauft, als das Unternehmen selbst erwartet hatte. Die Apple-Aktie hat mittlerweile schon recht dramatisch an Wert verloren; aktuell liegt der Kurs bei rund 96 Dollar, noch im Juli letzten Jahres waren es über 130 Dollar.

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Interessant sind da die jüngsten Benutzungsstatistiken der Mobil-Marketing-Firma Fiksu, die Daten von Apps enthalten, die zu den 50 beliebtesten Apps überhaupt gehören – unter anderem Facebook und Twitter. Diesen zufolge stellten das iPhone 6s und iPhone 6s Plus 100 Tage nach ihrer Veröffentlichung 13 Prozent aller aktiven Geräte dar. Im Vorjahr waren es bei den iPhone 6 21 Prozent – zu bedenken ist allerdings, wie AppleInsider anmerkt, dass die Zahl der iPhones, die damals insgesamt in Benutzung waren, auch noch deutlich niedriger war. Auch sind iPhone 6 und iPhone 6 Plus weiterhin erhältlich und könnten durchaus noch beliebter sein, als es im Vorjahr beim iPhone 5s der Fall war.

Daher lassen die Statistiken zumindest vermuten, dass die Verkaufszahlen nicht deutlich zurückgegangen sind – anders, als es Meldungen um einen 30-prozentigen Produktsionrückgang suggerieren. Genaueres werden wir erst am 26. Januar wissen; Investoren müssen sich aber offenbar nicht ganz so große Sorgen machen wie bisher.

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