iPhone-6s-Teardown: Kleinere Batterie, Taptic Engine und viele Parallelen zum iPhone 6

Florian Matthey 2

Alle Jahre wieder besorgt sich iFixit beim Verkaufsstart ein neues iPhone in Australien, um es schon – nach deutscher Zeit – in den frühen Morgenstunden auseinander zu nehmen. So auch beim iPhone 6s, dessen Innenleben doch einige Änderungen zum iPhone 6 zeigt.

iPhone-6s-Teardown: Kleinere Batterie, Taptic Engine und viele Parallelen zum iPhone 6

iFixits „Teardown“ ist noch nicht ganz abgeschlossen, so dass die Reparatur-Website auch noch keine Punkte in Sachen Reparierbarkeit des iPhone 6s vergeben konnte. Bei Apple-Produkten ist dieser Wert in der Regel zwar durch das Verlöten zahlreicher Komponenten ohnehin meist recht niedrig; das iPhone 6 erhielt letztes Jahr aber stolze sieben von zehn Punkten, weil sich sowohl das Display als auch die Batterie ohne große Probleme entfernen lassen und die Verkabelung des Touch-ID-Sensors beim Öffnen des Gerätes weniger anfällig ist. Diese Vorteile scheinen auch beim iPhone 6s noch vorhanden zu sein.

Überhaupt sind viele Dinge im Innenleben des iPhone 6s ähnlich wie beim iPhone 6. Schon auf den ersten Blick fällt allerdings die kleinere Batterie auf, deren Kapazität bei 1715 Milliamperestunden statt 1810 Milliamperestunden im iPhone 6 liegt. Da das iPhone 6s allerdings den Strom effizienter nutzt, hat sich die Akkulaufzeit im Vergleich zum Vorjahr sogar verlängert – so das Ergebnis unseres Tests des iPhone 6s.

Der Grund für die Verkleinerung der Batterie ist, dass Apple unterhalb des Akkus die „Taptic Engine“ untergebracht hat. Diese sorgt – wie schon bei der Apple Watch – dafür, dass der Benutzer beim Bedienen des Touchscreens durch kleine Vibrationen das Gefühl bekommt, Elemente auf dem Bildschirm mit dem Finger zu spüren. iFixit hat die Taptic Engine mit Röntgenstrahlen untersucht, um das Innenleben der kleinen Vibrations-Komponente zu zeigen.

iphone-6s-röntgen

Eine wichtige Neuerung ist natürlich auch 3D Touch, das den Touchscreen empfindlich für verschiedene Berührungsintensitäten macht. Hier hat iFixit bisher schon die integrierte Schaltung ausfindig gemacht, deren Aufschrift vermuten lässt, dass Apple die Teile selbst entwickelt hat. Sicher ist dies allerdings noch nicht.

Ansonsten sind viele Komponenten zwar erneuert, sehen auf den ersten Blick aber nicht viel anders aus als beim iPhone 6 – beispielsweise lässt sich die FaceTime-Kamera mit einer höheren Auflösung äußerlich kaum vom Vorgänger unterscheiden. Interessant ist aber beispielsweise noch, dass Apple das Display mit dem Rest des Gerätes mittlerweile mit nur noch drei statt vier Kabeln verbunden hat.

Wenn ihr euer iPhone selbst reparieren möchtet, dann geben euch die Reparatur-Sets von GIGA & Fixxoo die Möglichkeit dazu – in Form des Display-Reparatur-Sets und des Akku-Wechsel-Sets. Beide Sets enthalten alle Werkzeuge, die ihr für den Austausch braucht.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung