iPhone: Apple-Patentantrag beschreibt Sensoren im Apple-Logo

Florian Matthey 7

Was für Sensoren ließen sich noch im iPhone unterbringen – und wo? Diese Frage scheint sich Apple gestellt zu haben. Ein Patentantrag beschreibt, wie Sensoren das Apple-Logo und den „iPhone“-Schriftzug auf der Rückseite des Gerätes nutzen könnten.

iPhone: Apple-Patentantrag beschreibt Sensoren im Apple-Logo

AppleInsider hat den Patentantrag entdeckt, den Apple Ende 2013 beim US-Patent- und -Markenamt eingereicht hat. Die Idee ist, die Elemente auf der Rückseite des iPhone-Gehäuses für verschiedene Sensoren oder andere Kontakte zu verwenden.

Apple beschreibt unter anderem, wie Kontakte auf der Rückseite in diesen Elementen das Aufladen des Gerätes ermöglichen würden – ähnlich, wie es beim MagSafe-Anschluss der MacBooks der Fall ist. Gemeint ist damit wohlgemerkt keine Induktions-Aufladung wie bei der Apple Watch, sondern eine direkte Aufladung über Kontakte wie in einer Lightning-Buchse.

Aber auch für einige Sensoren würden sich die Elemente eignen – Apple erwähnt Hautkontakt-, Fingerabdruck- und Herzfrequenzsensoren als Beispiele. Da ein Hautkontakt mit dem Benutzer bei einem Smartphone allenfalls nur vorübergehend besteht – und nicht ständig wie bei einer Smartwatch – stellt sich allerdings die Frage, wie sinnvoll diese Sensoren wären.

Ein Fingerabdruck-Sensor könnte allerdings Sinn ergeben, wenn Apple den Home-Button auf der Vorderseite eines Tages entfernen möchte – Apple ist bekanntlich bestrebt, die zahl physischer Knöpfe bei eigenen Produkten zu minimieren. Der Benutzer könnte sich dann also mit seinem Fingerabdruck an anderen Stellen des Gerätes identifizieren – denkbar wäre hier eben auch die Rückseite. Allerdings dürfte diese dann nicht durch eine Schutzhülle verdeckt sein. Insgesamt stellt sich also – wie bei vielen Apple-Patenten – die Frage, wie sinnvoll es wäre, die Idee in die Tat umzusetzen.

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