Neues Basismodell: Mit iPhone 6s könnte 32GB Speicher zum Minimalstandard werden

Ansgar Warner 5

Bei 16 Gigabyte Speicher wird’s schnell eng auf aktuellen Einsteigermodellen von Apples sechster iPhone-Generation. Viele erwarten schon länger, dass 32 Gigabyte zum neuen Standard werden: beim kommenden iPhone 6s könnte es nun so weit sein, behaupten Branchen-Insider.

Apples High-End-Kunden müssen relativ viel Geld auf den Tisch legen, um nach Hause zu telefonieren: 1000 Euro werden für das iPhone 6 plus fällig, 900 Euro für das iPhone 6. Dafür gibt’s dann auch eine Menge Speicher frei Haus, nämlich 128 Gigabyte. Wählt man dagegen die jeweiligen Einsteigermodelle mit spartanischen 16 Gigabyte Speicher, ist man um 200 Euro günstiger dabei.

Das wirkt auf dem Preisschild deutlich weniger schmerzhaft. Und ist wohl der wichtigste Grund, warum Apple bis heute an solchen niedrigschwelligeren Angeboten festhielt, obwohl die Nutzung deutlich weniger komfortabel ist und sich viele Nutzer darüber auch beklagen. Doch spätestens, seitdem im App Store auch Apps erlaubt sind, die 4 Gigabyte fressen, scheinen die Tage des alten Minimal-Standards endgültig gezählt zu sein.

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Nun könnte es tatsächlich bald so weit sein: M.I.C. Gadget (= „Made in China“-Gadget) zufolge wird vom iPhone 6s bzw. iPhone 6s plus keine Version mit 16 Gigabyte ausgeliefert, das Minimum soll bei 32 Gigabyte liegen: „Wir können nicht sagen, aus welcher Abteilung von Foxconn wir diese Information erhalten haben, doch was wir sagen können, ist dass die Verpackungen der neuen iPhone 6s- und 6s plus-Modelle keine Sticker mit ‘16 Gigabyte‘ mehr tragen“.

Apple selbst hat sich bisher zum Thema Speicher-Minimum eher abwartend verhalten, erst im Juni vertrat Marketing-Vizechef Phil Schiller noch die Meinung, 16 Gigabyte seien immer noch genug, wenn man die Cloud als Puffer in Rechnung stelle. Auf der letzten WWDC wurden zudem verschiedene Features vorgestellt, mit denen sich der Performance von iOS auf Geräten mit wenig Speicher verbessern soll.

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