Nikkei: Apple reduziert Produktion von iPhone 6s um 30 Prozent im 1. Quartal 2016

Holger Eilhard 3

Im vergangenen Jahr gab es bereits mehrfach Berichte über möglicherweise erstmals sinkende Verkaufszahlen der jüngsten iPhone-Generation. Nun berichtet auch Nikkei, dass Apple die Produktion im 1. Quartal zurückschrauben wird.

Nikkei erwartet derzeit, dass Apple die Produktion des iPhone 6s und iPhone 6s Plus im 1. Quartal 2016 um 30 Prozent senken wird. Dies soll insbesondere bei den Lieferanten in Japan und Südkorea für Kopfschmerzen sorgen.

Zunächst soll Apple seinen Partner in Asien dieselben Produktionszahlen angegeben haben wie im Vorjahr beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Aufgrund von schwächelnden Verkaufszahlen sollen sich die Lager aber nicht wie gewünscht leeren.

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Als Grund werden fehlende technische Fortschritte im Vergleich zum Vorgänger, sowie gestiegene Preise in Wachstumsländern aufgrund des Dollar-Kurses genannt. Des Weiteren sei die Nachfrage nach den älteren Modellen weiterhin hoch.

Im folgenden Quartal von April bis Juni 2016 soll die Produktion wie zuvor geplant weitergehen; in Erwartung, dass sich die Lager bis dahin wieder geleert haben.

Von der zurückgefahrenen Produktion sollen besonders die Display-Lieferanten Japan Display, Sharp und LG Display betroffen sein. Auch Sony als Lieferant der Kamera-Sensoren, sowie die Elektro-Zulieferer von TDK, Alps Electric und Kyocera sollen unter den Einschnitten leiden.

Schon im Jahr 2013 hatte Apple die iPhone-Produktion als Reaktion auf eine schwächelnde Nachfrage zurückgefahren.

Video: iPhone 6s und 6s Plus im Test

iPhone 6s & iPhone 6s Plus im Test (deutsch) – GIGA.DE.

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